Von Axel Hudak, jesus.de

Was du wissen solltest:

Als ehemaliger Leadsänger der gleichnamigen Band ist David Crowder bereits ein Urgestein der christlichen Musikszene. Seit 1996 prägt er wie kaum ein anderer die amerikanische christliche Musikszene. Nach dem Ende der Band 2012 brachte der 47-jährige Texaner seine Solokarriere ins Rollen und legt nun mit „I know a Ghost“ bereits sein drittes Soloalbum vor – ein Album, das es in sich hat!

Wie es sich anhört:

David Crowder hat sein Repertoire auf diesem Album wirklich ausgeschöpft. Die siebzehn Songs sind abwechslungsreich arrangiert, kein Lied gleicht dem anderen. „Happy Day“ klingt zunächst mal genau so, wie man sich Songs eines bärtigen Texaners vorstellt: Schnelle Banjo-Rhythmen gepaart mit passenden Geigen lassen vor dem geistigen Auge cowboyhuttragende Frauen und Männer beim Line Dance erscheinen. „La Luz“ dagegen bringt kubanische Rhythmen vom Stile des Buena Vista Social Club hinein, gemischt mit coolen Hiphop-Lines. „Ghost“ wiederum ist eine kraftvolle, sich stetig steigernde Sahnestück-Worship-Ballade; „The Sinner`s Cure“ lässt einen dann absolut zur Ruhe kommen.

Doch nicht nur die Songs an sich sind facettenreich gestaltet; auch die Partner, die sich Crowder für die einzelnen Tracks dazu geholt hat, sind ein Crossover der US-Worship-Szene: von Mandisa, einer gestandenen Gospelkünstlerin über das Miami-Hiphop-Duo Social Club Misfits bis hin zu Riley Clemmons, einer stimmgewaltigen 19-Jährigen, der mit Sicherheit die Zukunft gehören wird. Aber auch internationale Größen wie der südafrikanische Rapper JR und Taya Smith aus dem Hillsong United-Umfeld geben dem Album ihre ganz besondere Note mit.

Geistliches Highlight:

„I’m Leaning On You“, das Duett mit Riley Clemmons stellt für mich unter vielen Möglichkeiten das geistliche Highlight auf diesem gelungenen Album dar. Dieses gesungene Gebet geht in Ohr und Herz gleichermaßen, der Text und Lied sind kraftvoll und zerbrechlich zugleich.

Bester Song:

Mein Favorit auf diesem Album ist „Crushing Snakes“ mit Taya Smith. Die Kombination der beiden Stimmen ist ein echter Hörgenuss, hinzu kommt ein intelligentes Arrangement, das mit Rhythmus- und Tempowechseln überrascht – bewegender Worship vom Allerfeinsten!

Für Fans von:
For King and Country, Chris Tomlin, Folktronica

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ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Crowder: I know a Ghost

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