Von Susanna Süslack, jesus.de

Was du wissen solltest:

Josh Gauton stammt aus der von Tim Hughes mitgegründeten Lobpreisleiter-Schule „Worship Central“. „O,Peace“ ist das erste Soloalbum des Briten bei Running Club Records.

Bevor er Lobpreisleiter und Singer/Songwriter wurde, spielte er in seiner Kirche in der Jugendband Violine. Irgendwann entschied er, eine Gitarre sei cooler als die Violine. Kurze Zeit später spielte er nicht nur auf 6 statt auf 4 Saiten, sondern sang auch die Leadstimme.
Etwas mehr als 10 Jahre später hat er in diversen Gemeinden und Veranstaltungen in ganz Großbritannien die Lobpreisleitung innegehabt. Nebenher hat er an eigenen Songs und Veröffentlichungen gearbeitet und 2016 seine erste Single „As the Waters rise“ veröffentlicht.

Wie es sich anhört:

Josh selber beschreibt seinen Sound als Alternative Electro Rock. Er arbeitet stark mit Synthesizer, massiven Beats und dichter Atmosphäre. Deutlich hörbar spielt er mit den Möglichkeiten, die Autotune und andere Voicecoder bieten.

„O,Peace“ ist ein sehr homogenes Album, in dem sich die einzelnen Lieder wenig von einander abheben. Josh behält seinen Stil bei und variiert kaum in Klangfarbe, Rhythmus oder Besetzung.

Geistliche Inhalte:

Leider schaut auch Josh, wie so viele andere aktuelle Worship-Künstler, nicht über den Tellerrand des persönlichen Glaubenslebens hinaus. Thema ist immer, was Gott bzw. Jesus für ihn persönlich getan hat. Obwohl das eine wichtige Erkenntnis ist, lässt das Album Tiefe vermissen. Es fehlt das Lob Gottes um Gottes Willen, die Einsicht, dass der Schöpfer an sich jede Anbetung verdient hat.

Bestes Lied:

„Thank you“ ist für mich das beste Lied auf diesem Album. Vor allem der Anfang des Songs überzeugt durch seine reduzierte Weise mit der es das Album beendet.

Für Fans von:

John Mark McMillan, River & Robots, Jonathan David Helser

 

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ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Josh Gauton: O, peace