von Axel Hudak

Was du wissen solltest:
Mit „Bring us back“ hat der Klangkünstler Joshua Aaron bereits sein drittes Album vorgelegt. Der in den USA geborene messianische Jude hat sowohl die amerikanische als auch die israelische Staatsbürgerschaft und lebt mit seiner Frau und vier Kindern in der Nähe des See Genezareth. 2012 gewann er mit seinem damaligen Album „You are holy“ zwei der begehrten Independent Music Awards.

Wie es sich anhört:
Das ganze Album ist durchzogen von den Einflüssen beider Kulturen, die Joshua Aaron in seinem Leben geprägt haben. Die Texte sind teils englisch, teils hebräisch und auch die Songs vereinen stilistische Elemente aus westlicher Popmusik und orientalischen Klängen. Gleich der erste Song erinnert ein wenig an die Ethno-Pop-Zeiten vergangener Tage im Stile von Neneh Cherry oder Ofra Haza. Mein Tipp: einfach die Augen schließen, ein gutes Glas israelischen Wein in die Hand nehmen und dieses mal mystisch-meditative, dann wieder lebhafte Album ganz entspannt anhören. Die sieben Songs sind keine Mitsingmusik, aber eine bildhafte Klangreise durch das gelobte Land. Ein gutes Beispiel hierfür ist der letzte Song auf dem Album: „Baruch haba“ (was irritierenderweise „Herzlich willkommen“ bedeutet …) ist in einem Stil arrangiert, der stark an Klezmer-Musik erinnert. Man kann beim Hören förmlich eine Hochzeitsgesellschaft im Kreis tanzen sehen!

Geistliches Highlight:
Alle Songs haben eins gemeinsam: sie drehen sich um Aarons vollkommene Ausrichtung seines Lebens auf Gott. Seine Musik, seine Texte, ja sogar seine Stimme dienen letztlich nur dem einen Ziel, Gottes Namen zu erheben, ganz gleich in welcher Sprache. Wenn man sich dieser Haltung beim Hören hingibt, springt der Funke schnell über.

Bester Song:
Mir persönlich hat der Titelsong des Albums am besten gefallen. „Bring us back“ strahlt eine gewisse Ruhe aus und gleichzeitig auch Leichtigkeit, die sicherlich von den Klängen des Akkordeons ausgeht, die ähnlich aus einem französischen Straßencafé kommen könnten.

Für Fans von:
Ethno-Pop

 

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Joshua Aaron: Bring us Back (EP)