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von JJFrancesco_NRT
Übersetzung: Karen Kersten, jde

Was du wissen solltest

Mit End of Silence brach RED im Jahr 2006 in die christliche Rockszene ein. Mit mehreren Nr.-1-Hits allein aus diesem Album wurde die Band sofort zu einer Ikone. Das Album Gone im Jahr 2017 markiert einen wichtigen Einschnitt in der Bandgeschichte, weil es REDs letztes Album als unter Vertrag stehende Band sein sollte. Aber wenn ein Kapitel zu Ende geht, beginnt eine anderes: Das 2020er Declaration ist das erste full-length Album als unabhängiger Künstler.

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Wie es sich anhört

RED wurde schon immer durch die Gegensätzlichkeit ihrer beiden Extreme definiert: intensiver, schreilastiger Nu-Metal auf der einen Seite und melodische und emotionale Nummern, die oft von Klavier und Orchester begleitet werden, auf der anderen Seite. Diese Stile duellierten sich häufig innerhalb derselben Stücke, so dass Songs entstanden, die die ganze Bandbreite der Emotionen abdecken konnten. Manche Songs umarmten die eine oder andere Seite völlig und sorgten so für echte Headbanger sowie auch für zugängliche Radiohits.

Befreit vom Einfluss eines Musiklabels und der Anforderung kommerzieller Vermarktbarkeit, bevorzugt RED als unabhängiger Künstler die kantigere Seite ihres Sounds. Sicherlich treiben die orchestralen Elemente immer noch so manchen Refrain auf dem Album an, aber zum ersten Mal überhaupt hat RED ein Album ganz ohne Ballade aufgenommen. The War We Made ist von allen Songs am besten für das Radio geeignet und klingt am ehesten wie ein Ausschnitt aus früheren Beiträgen von RED. Sever ist auch ein Highlight mit einem leidenschaftlichen Refrain, der an einige Klassiker der Band erinnert.

Fans der härteren Gangart, die von REDs jahrelangem Streben nach Zugänglichkeit desillusioniert sind, sollten zufrieden sein. Andere mögen das Gefühl haben, dass die Nadel etwas zu weit auf die Chaosseite geschwenkt ist.

Geistliche Highlights

RED hatte schon immer den Finger am Puls der persönlichen Kämpfe ihres Publikums. Der Krieg mit unserer sündigen Natur ist ein ständiges Thema ihrer Musik zu sein, und dieses Album ist da keine Ausnahme. Alle zehn Lieder sprechen unser Ringen mit der Dunkelheit an, und unseren Kampf, sie zu überwinden. Ganz gleich, ob es darum geht, unsere Rolle als Sünder anzuerkennen oder unsere Verbindung zu unseren Sünden zu trennen, diese Lieder treffen den Hörer dort, wo er sich in der Dunkelheit befindet, zeigen aber letztlich den Weg from the Ashes auf.

Für Fans von

Breaking Benjamin, Fight the Fury

In Partnerschaft mit

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
RED: Declaration

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