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von JoshuaGalla_NRT, Staff Reviewer
Übersetzung: Karen Kersten, jde

Was du wissen solltest:
Social Club Misfits sind seit fast einem Jahrzehnt (2011) eine feste Größe in der christlichen Hip-Hop-Kultur. Angefangen mit Solo-EPs, haben sie eine Diskographie von über 15 Solo-Arbeiten, EPs und Longplayern angesammelt. Marty und FERN haben ihre Heimat in Miami, Florida, sind aber in den Herzen ihrer Fans (Misfits) überall auf der Welt zu Hause. Marty ist bekannt für sein freches Wortspiel und seine geschickten Reimschemata, während FERN stets solide Beats gespickt mit witzigen Punchlines und straßenrelevantem Inhalt liefert.

Einen Vorgeschmack auf den einzigartigen Sound, den das neue Album ausstrahlt, bekamen die Fans bereits auf den beiden letzten EPs Doom und Mood. Zusammen mit der kühnen Aussage des Cover-Artworks und des Titels zeigt Feared By Hell die Talente des Duos und ihren tief verwurzelten Glauben ungeschminkt.

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Wie es sich anhört:
FERN und Marty präsentieren eine Sammlung von Kapiteln aus ihrer Seele. Diese Lieder offenbaren, wie Gott durch die beiden gewirkt hat, in Zeiten, die sich wie die Hölle anfühlten, und wie Gott sie immer wieder durchbrachte. Ein Blick tief hinein ins Herz, um zu sehen, wie Gott durch alle Situationen zu seiner Ehre wirkt.

Von all ihren Veröffentlichungen ist Feared By Hell ihr exzentrischstes und musikalischstes Projekt. Die Vielfalt der Soundscapes, der Produktion und der beteiligten Künstler macht das Album zu einem einzigartigen Erlebnis. Experimentelle Momente gibt es überall: in der Produktion, den Reimschemata – Takt für Takt – und in der Instrumentalisierung.

Einige Highlights sind Young Guns mit Davies, das mit ansteckenden Handclaps und High-Hats aufwartet. Act of God mit nobigdyl. eröffnet das Projekt und ist einer der stärksten Tracks überhaupt. Somas Familia mit Blanca ist durchaus erfrischend. Die treibenden Klänge einer Akustikgitarre und verschiedener Live-Drums zwingen den Körper dazu, sich mit dem Track melodisch zu bewegen. Das Projekt schließt mit Without You mit Riley Clemmons ab. Es macht deutlich, warum die Hölle einen starken, täglich gelebten, praktischen Glauben fürchtet.

Geistliche Highlights:
Feared By Hell deutet ja bereits an, wovor der Teufel am meisten zittert: Über Christen, die ihren Glauben voller Überzeugung leben. Wir hören von mehreren Situationen und Lebenserfahrungen, in denen Gott das Duo buchstäblich aus einer höllischen Situation nach der anderen herausgeführt hat.

I know who to call when I need help / I talk to God I ain’t talking to myself aus God On My Side mit Ty Brasel verpackt die Erkenntnis, dass wir alle Hilfe brauchen. Und wenn das so ist, wenden wir uns direkt an die Quelle – Gott. Ich werde die Schönheit des Tracks Savior mit Jeremy Camp hier nicht verraten, aber im Grunde ist es ein Lobpreislied auf Jesus, der uns vom Alten rettet und uns zu etwas wunderschönem Neuen formt.

Bestes Lied:
Auf Feared By Hell gibt es eine ganze Reihe von Perlen. Ich bin jedoch immer wieder zum Opener Act of God mit nobigdyl. zurückgekehrt. Mit diesem Knaller werden wir mit Martys melodischer Hook und klassischem Flow verwöhnt und FERN segnet uns mit einigen seiner stärksten Beats der 12 Tracks. Abgerundet wird der Track durch nobigdyl. von Indie Tribe. Von Dyllie kann man immer witzige Wortspiele erwarten, die voller Gottes Verheißungen und Offenbarungen stecken. Soundtechnisch schätze ich die Einzigartigkeit des Tracks. Das verlangsamte Tempo, die Ruhe vor dem Sturm. Trap meets Lo-Fi. Und auch inhaltlich trifft er ins Schwarze: Die meisten von uns brauchen wirklich einen Akt Gottes, damit wir unsere Gewohnheiten ändern und einen ehrlichen Weg mit unserem Schöpfer beginnen.

Für Fans von:
Andy Mineo | Dillon Chase | KB

In Partnerschaft mit

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Social Club Misfits: Feared By Hell

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