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Die Veranstalter des Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) laden erneut zur gemeinsamen Mahlfeier evangelischer und katholischer Christen beim Kirchentag ein. Man wolle so ein Signal für das ökumenische Miteinander aussenden.

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Laut einer Pressemitteilung des Veranstalters werden im Rahmen des ÖKT viele christliche Gemeinden Frankfurts und bundesweit ihre Türen öffnen, „in dem Bewusstsein, dass Jesus Christus einlädt zu Abendmahl und Eucharistie.“ Dann hätten Christen aller Konfessionen die Möglichkeit, unterschiedliche Traditionen kennenzulernen und „dem eigenen Gewissen folgend“ das Abendmahl mitzufeiern.

„Wir vertrauen darauf, dass Jesus Christus – wie er es uns zugesagt hat – in der Feier des Abendmahls und in der Feier der Eucharistie wahrhaftig und wirksam gegenwärtig ist“, heißt es im Gemeinsamen Zeugnis des Präsidiums des ÖKT, dessen Text im Herbst 2020 beschlossen wurde. Auf Grundlage dieses Zeugnisses könne man eine Gewissensentscheidung treffen und die Türen öffnen, äußerte Thomas Sternberg, Präsident des 3. ÖKT sowie Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Auch Bettina Limperg, Präsidentin des 3. ÖKT, ist überzeugt: „Die Einladung durch Jesus Christus selbst überwindet das Festhalten am Trennenden der christlichen Konfessionen. Die geöffneten Türen und der für alle Getauften gedeckte Tisch des Herrn betonen das gemeinsame Zeugnis als Grundlage unserer christlichen Existenz.“ Bislang feiern evangelische und katholische Christen aufgrund unterschiedlicher theologischer Auffassungen des Abendmahls nicht gemeinsam.

Der Ökumenische Kirchentag

Der 3. ÖKT wird gemeinsam veranstaltet vom Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Er wurde ursprünglich mit mehr als 200.000 Besuchern in Frankfurt am Main geplant und findet pandemiebedingt dieses Jahr digital und dezentral zwischen dem 13. und 16. Mai statt. Das Leitwort ist an Johannes 1,39 angelehnt und lautet „Kommt und seht“. 

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Link: Website des Ökumenischen Kirchentags