Bild: pixabay / Ben_Kerckx
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Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki enttäuschte mit seinem Beitrag „Ehrlichkeit in der Ökumene“ (Herder Korrespondenz) viele Protestanten. Streitpunkte: Abendmahls- und Kirchenverständnis aber auch moralische Fragen wie nach der Ehe für alle. Am Sonntag besucht Woelki nun die EKD-Synode in Bonn. Er wird dort ein Grußwort halten. Eine Aussprache nach den Grußworten ist laut Evangelischem Pressedienst (epd) allerdings nicht vorgesehen. Ein schwieriges Beziehungsverhältnis. Was sagt ihr dazu? Diskutiert gern in den Kommentaren weiter.

9 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ökumene ist ein trauriger,dramatischer und antigöttlicher Kurs. Er ist die Sehnsucht nach der Widervereinigung in der Lüge, die Abkehr vom unwandelbaren Wort Gottes. Die Antichristlichen Anzeichen sind doch nicht mehr zu übersehen, wenn Christen die Heilige Schrift zum Maßstab nehmen.

    • Ich kann dem nur zustimmen was Martin geschrieben hat, denn es ist nach meiner Meinung absolut
      richtig.

  2. Die Trennungen der Kirche sind ein trauriger,dramatischer und antigöttlicher Kurs. Das unwandelbare Wort Gottes hat eindringlich und eindeutig festgehalten, dass sich die Christen nicht spalten dürfen. Die Ursache der Spaltungen ist der Anspruch, dass eine Gruppe meint, unbedingt Recht haben zu müssen. Das betrifft auch die innerevangelische Spaltungen, die ja umfangreicher sind, als die zur katholischen Kirche. Als Motto für die Spaltungen könnte man sagen, wir sind nicht eins in Christus, sondern ich bin eins mit Christus. Das ist eines der unbiblischsten Grundhaltung, die das Verhältnis der Christen untereinander spaltet.

    Ich denke, dass die Ökumene ein wichtiger Versuch ist, denn es ist der Versuch unter den Christen wieder einen gesunden Zustand zu erreichen. Ob ein Öl ins Feuer gießen wie die Erwartung des gemeinsamen Abendmahls, und die Homoehe, die nun die evangelische Seite aufbringt, die Spaltung überwinden kann, ist mehr als fraglich. Die evangelischen Christen sollten nicht übersehen, dass sie sich in der Abendmahlfrage von der Kirche abgewandt haben und nicht die katholische Kirche. Das sollte man bei den jetzigen Forderungen berücksichtigen.

    • Die (kath.) Kirche, die Staatskirche von damals war von Anfang an mit falscher, nichtbiblischer Lehre und der Übernahme von heidnischen Bräuchen gekennzeichnet.Die Lehre der Kath.Kirche ist ein Irrlehre und nicht deckungsgleich mit dem Wort Gottes.

      • Ich würde zuerst einmal vor der eigene Türe kehren, denn die katholische Kirche ist Bibelnäher als die Evangelische und das obwohl die katholische Kirche – im Gegensatz zur Evangelsichen – nie behaupiet hat das nur die Schrift zählt.
        Denn es zählt auch nicht die Schrift, sondern mehr. Das Christentum ist keine reine Buchreligion, Gott ist wichtiger.

    • Die römisch-katholische Kirche hat drei „Pfeiler“ des Glaubens: die Bibel, die Tradition und die Dogmen.
      Da die Tradition sich sehr weit vom Wort Gottes entfernt und die Dogmen „Lehren“, die aus der Tradition kommen als „unfehlbar“ erklärt: angefangen von der Heiligen Verehrung, die Dogmen über Maria (unbefleckte Empfängnis, Mittlerin zu Gott, die Sakramente, usw., bis zur Transmutation der Hostie beim Abendmahl: es war vor ca. 1000 Jahren, als ein Mönch bemerkte, dass die Hostie rot geworden war. Es war Schimmel, aber dieser Mönch verkündigte, dass es das Blut Christi war, d.h. die Hostie hatte sich in den Leib Christi transmutiert … viele Menschen glaubten das, und so wurde nach einer gewisser Zeit diese Tradition als Dogma der Kirche angenommen.
      Deswegen ist es unmöglich, dass man ein ökumenisches Abendmahl feiert: nach dem Wort des Herrn Jesus ein Erinnerungsmahl und ein Verkündigungmahl: „sooft ihr von diesem Brot isst und von diesem Kelch trinkt,verkündigt ihr des HERRN Tod, bis ER kommt“. Amen

  3. Ezbischof Rainer Maria Woelki enttäuschte? Warum beudetet Ökumene für Evangelische Christen immer das sich die Katholiken (und Orthodoxen und Kopten) bewegen müssen?
    Klar, das ist für die Evangelische Christen der einfachste Weg, aber ein Weg dem ich durchaus die Ehrlickeit abspreche. Warum? Wie kann ich von anderen erwarten das sie sich bewegen wenn ich stehen bleibe?

  4. Liebe Mitchristen, ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an. Unterschiede in den Auslegungen gibt es bei allen Konfessionen. Ich habe hier bei Jesus.de einige Beiträge gelesen, die haben mich doch sehr verwirrt. Wenn wir als Christen, Ökumene, Gemeinschaft haben wollen, wäre mein Wunsch mehr auf die Gemeinsamkeiten zu schauen. Es Gibt viel mehr was uns verbindet als trennt, ein Gott, Sohn und Heiliger Geist. Taufe, heiliges Abendmahl, Gemeinschaft mit Jesus Christus, dazu Austeilung der Hostie als Leib Jesus, der Wein, als Blut Jesus, bei uns sind drei Tropfen auf der Hostie. Das ist ein Teil davon, gibt bestimmt noch mehr. Wenn wir Gemeinschaft haben in der Messe oder im Gottesdienst, sollte es doch eine Herzensanlliegen sein Abendmahl mit einander zu halten, in dem festen Glauben, das Jesus Christus mit daran teilnimmt. Ich bin jetzt schon öfter in andere Kirchen gewesen, ob katholisch, oder anglekanisch und habe auch an dem Abendmahl oder Eurachstiefeier teilgenommen. Wenn wir uns nicht aufeinander zu bewegen wird das nichts mit der Ökumene.

  5. Die Selbstverwirklichung nimmt immer krassere Formen an; der Mensch erfindet sich neu und duldet niemanden über sich. Er hat Gott für tot erklärt und läuft nun wie ein Lemming ins Verderben, so auch die evangelische Kirche. Das zu erleben ist bitter.
    Jesu wünscht sich, dass wir eines Sinnes werden, aber nicht um jeden Preis. Ökumene ohne Gott?

    Des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit. Das ist aber das Wort, welches unter euch verkündigt ist.
    1. Petrus 1,24-25

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