Gebet beten Bibel
BrianAJackson / iStock / Getty Images Plus
Werbung

Mit einem zentralen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen ist am Sonntag in der Hamburger Hauptkirche St. Petri das Jahr der Ökumene 2021/2022 eröffnet worden. Zu dem Gottesdienst hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland gemeinsam mit der ACK in Hamburg eingeladen.

„Wenn die Vielfalt der Kirchen zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammenkommt, dann lebt Ökumene“, sagte Pastor Uwe Onnen, Vorsitzender der ACK in Hamburg. „Und wenn diese ökumenische Gemeinschaft zusammenkommt, um für die Einheit der Christinnen und Christen zu beten, dann ist das Ausdruck von Vertrauen untereinander und Anerkennung des einen Glaubens an Jesus Christus.“ Es sei gut, als Kirche diese Wege zu gehen.

Das Motto der Gebetswoche lautete: „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen.“ (Johannes 15).

Werbung

Die 1948 gegründete Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland hat zurzeit 17 Mitgliedskirchen und acht Gastmitglieder.

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Das Motto der Gebetswoche hört sich sehr schön an. „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen.“ Jesus sagt:“…wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben …“ Die ACK und die Ökumene leben von Kompromissen, und lieben die Vielfalt der Intepretation von Gottes Wort – das ist im Wort Gottes so nicht vorgesehen.
    „Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben …“ Joh. 15,10
    So hört sich das Motto der Gebetswoche auf den ersten Blick wahr an, hält aber einer Überprüfung am unwandelbaren Wort Gottes nicht stand. Sehr traurig.
    L.G. Martin Dobat

  2. Diese von oben konstruierte Ökumene ist ohne Gefühl und Inspiration. Man beschließt ökumenisch zu sein und hat es dann für eiige Tage zu leben. Ist nicht wirklich aufrichtig.

    Ich erlebe gelebte Ökumene unter charismatischen Christen. Da beten Katholiken mit evangelischen und evangelikalen Christen zusammen, man hat die gleichen Lieder und das Gefühl eine Gemeinschaft zu sein. Da geht es nicht um Beschlüsse irgendwelcher Kirchenfürsten oder -funktionäre, da geht es um gelebten Glauben. So wie das zum Beispiel im Gebetshaus in Augsburg gelebt wird und viele anderen Initiativen wie Elijah 21.

    Aber davon wollen die Staatskirchen nichts wissen. Ist auch gut so, es reicht schon wenn die Staatskirchen schrumpfen und würde deren Geist zu sehr über den Gebetshäusern, Gemeinschaften und Initiativen schweben, wäre auch deren Untergang besiegelt.

  3. Echte EINHEIT, d.h. die Schande der Konfessionen zu beenden, bedeutet nur die geistliche Trägheit zu beenden und alle die die wirklich CHRISTUS vertrauen und gehorsam sein wollen, als den wahren LEIB des CHRISTUS zu erkennen und alle, die an dem Konfessions- und Dogma-Gewürge festhalten wollen, auszuschließen. Das er-fordert GLAUBENsmut, aber ist der einzig richtige Weg echte EINHEIT unter uns CHRISTEN pro Wohnort und Land, nach dem Willen unsres HERRN (z.B. nach Joh.17 und 1Kor.12,12 ff. etc.) zu erreichen. Ferner sollten alle Gemeinden und Kirchen die gleiche Benennung erhalten, nämlich CHRISTUS-Gemeinde. Nur so entsteht das richtige LEIB-CHRISTI-Bewußtsein und nur so können keine SPALTUNGEN und Irretationen mehr aufkommen. Wer das ablehnt ist kein echter-wiedergeborener CHRIST nach Joh.3,3-6 etc. Wenn wir damit nicht endlich ernst machen, wird nur noch Druck und Verfolgung (wie das in 3/4 der Welt schon der Fall ist) die Echten von den Unechten trennen können. Die Geduld unsres HERRN hat Grenzen. Denn so wie die CHRISTenheit sich in Europa und USA zeigt ist Sie sehr unglaubwürdig, weil Sie sich vom Zeitgeist als vom GEIST unsres HERRN bestimmen lässt und daher eingeordnet wird wie die Vereine dieser Welt. Nur weniger Predigt, aber viel echte Gemeinschaft in Verbindung ständiger Vergebungsbereitschaft untereinander, samt dem Vorgenannten überzeugt den HERRN von unsrer Glaubwürdigkeit … etc. etc.

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein