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Die ökumenische Aktion „Woche für das Leben“ setzt sich dieses Jahr mit dem Thema Tod und Sterben auseinander. Unter dem Namen „Leben im Sterben“ findet die Initiative vom 25. April bis zum 2. Mai statt. Dabei stehen die Sterbenden und der Umgang mit Menschen im Sterbeprozess im Fokus.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm fordern eine „bedarfsgerechte Palliativ- und Hospizversorgung“. Zusätzlich wollen Sie eine „Kultur des Lebens“ fördern: „Manchmal kehrt bei Menschen, die sich schon nach dem Tod sehnten, sogar der Lebenswille zurück, sobald sie liebevoll umsorgt und ihre Schmerzen wirksam gelindert werden“, werden die beiden auf der Homepage „Woche für das Leben“ zitiert. Wenn keine Besserung in Sicht ist, solle man trotzdem die Bedürfnisse in physischer, psychischer und spiritueller Sicht wahrnehmen.

Anlässlich der Woche stellen die Initiatoren ein kostenfreies Themenheft zur Verfügung. Es befasst sich mit den Ansätzen zur Palliativversorgung aus medizinischer, ethischer und seelsorglicher Perspektive. Außerdem gibt es auf der Homepage Motivplakate zum Download. Die Woche für das Leben findet dieses Jahr zum 26. Mal statt. Sie ist nach Angaben der Initiatoren eine ökumenische Aktion zur Anerkennung der Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des menschlichen Leben in allen Phasen. (JJ)

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