Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) hat zum ersten Mal einen orthodoxen Christen zum Vorsitzenden gewählt. Fortan hat der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron das Amt inne. Er folgt auf den römisch-katholischen Bischof Karl-Heinz Wiesemann, der laut Satzung nicht noch einmal kandidieren durfte, wie die ACK mitteilt.

Die Vertreter wählten zudem Reverend Christopher Easthill von der Arbeitsgemeinschaft anglikanischer Gemeinden und Bischof Harald Rückert von der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland als seine Stellvertreter. Die neue Geschäftsführerin ist die Katholikin Verena Hammes.

Der zukünftige Vorsitzende Miron studierte in Griechenland und Deutschland Byzantinistik, Romanistik und Theologie. Er ist Pfarrer der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Köln und Bischöflicher Vikar der Griechisch-Orthodoxen Metropolie für Nordrhein-Westfalen. Außerdem arbeitet er als Religionslehrer und Gefängnisseelsorger.

Unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen sammeln sich Gemeinden unterschiedlichster Konfessionen, um gemeinsam Ökumene zu leben. Neben der Evangelischen und Katholischen Landeskirche sind auch Freikirchen Mitglied, so zum Beispiel die Evangelisch-methodistische Kirche, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde und die Heilsarmee.

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