Papst Franziskus (Foto: Casa Rosada / Argentina Presidency of the Nation/ Wikimedia Creative Commons Attribution 2.0 CC BY-SA 2.0, Generic license)

Das dürfte nicht jedem Gläubigen schmecken: Papst Franziskus hat in seiner Fronleichnahmsansprache erklärt, Jesus habe aus fünf Broten nicht 5.000 gemacht. Er habe das Brot „geteilt“. Dies berichtet domradio.de. Im zugrunde liegenden Bibeltext gehe es um die Worte „brechen, geben“ und „austeilen“. Es gehe nicht darum, viel für sich selber anzuhäufen, sagte der Papst, und rief Christinnen und Christen dazu auf, mit anderen Menschen zu teilen.

Link: Jesus vermehrte kein Brot, er teilte es

 

9 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Nein, der Papst war ja dabei und hat genau gesehen, dass nach dem Teilen der Brote nix mehr da war. Wunder? Kommen hier nicht vor, Jesus hat das nicht getan, nur die von der katholischen Kirche als richtig erachtete, wie Fatima usw. lassen sie gelten… [Absatz von der Redaktion wegen Beleidigung gestrichen]

    • Nein, aber die Wissenschaft [tm] hat es festgestellt mit der historisch-kritischen Methode. Meines Wissens gibt es kein einziges überliefertes Wunder, bei dem man mit der historisch-kritischen Methode zu dem Ergebnis kommt: Ja, ist so passiert. Also kann man feststellen: Die Wissenschaft hat festgestellt: Gott tut keine Wunder.

      Finde den Fehler.

    • Können wir bitte auch hier auf jesus.de sachlich und respektvoll miteinander umgehen, wie es für normale Menschen üblich ist? Dazu gehört auch, auf alte Zerrbilder übereinander zu verzichten. Was (röm.-) katholisch ist, kann man im offiziellen und aktuellen Katechismus nachlesen, und wer mehr wissen möchte, kann die Konzilstexte dazu nehmen. Das gibt für jesus.de genug Diskussionsstoff. Die Texte korrigieren durchaus die kath. „Kirche des Mittelalters“ bzw. des 19. Jahrhunderts. Katholiken bemühen sich ja auch, das Zeugnis der Freikirchen ernst zu nehmen, wert zu schätzen und Gutes (z.B. freies Beten) zu übernehmen. Auch die RKK sieht „Jünger machen“ (KK Proglog 3) und Evangelisation (Evangelii Nuntiandi 14) als Hauptaufgabe und Grund-Identiät und bewegt sich damit noch vor Melanchthon, der Amt und Sakramentsverwaltung anführt. Außerdem hat PP. Franziskus einen absolut evangelikalen Ansatz, wenn er in „Evangelii Gaudium (EG)“ schon unter Nr. 3 schreibt, dass die „persönliche Beziehung zu Jesus“ das A und O von Glaube und Kirche sei (was die kath. Pastoralteams weitgehend nicht kapiert haben, geschweige denn in eine Pastoralstrategie umzusetzen vermögen – von einigen wenigen löblichen Ausnahmen abgesehen).

  2. Wohl mit keinem Werk der Weltliteratur traut man sich so umzugehen, wie mit der Bibel.

    „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
    Im Tale grünet Hoffnungsglück.
    Der alte Winter in seiner Schwäche
    zog sich in rauhe Berge zurück.
    Von dorther sendet er, fliehend, nur
    ohnmächtige Schauer körnigen Eises
    in Streifen über die grünende Flur.
    Aber die Sonne duldet kein Weisses.
    Überall regt sich Bildung und Streben,
    alles will sie mit Farbe beleben.
    Doch an Blumen fehlts im Revier.
    Sie nimmt geputzte Menschen dafür.“

    Der Dichter will uns sagen, wie hoch zu schätzen ein warmer Ofen in der Stube ist. Wer im tiefsten Winter an einem gut geheizten Ofen sitzen darf, so wie der Dichter, dem kann es sogar gelingen, sich auszumalen, wie schön es im Frühling einmal sein wird, selbst im tiefen Winter, der kein Ende zu nehmen scheint. Wohl dem, der eine Stube, und sei sie noch so klein, mit einem gut geheizten Ofen hat.

  3. Stimmt nicht..! Ich glaube JESUS mehr als einem Menschen der sich Gottes Stellvertreter auf Erden nennt. Warum wohl macht er JESUS klein? Weil ER der Eckstein ist… das Fundament. Der Mann möchte nur seine Eine-Welt-Religion durchbringen, an der er schon lange arbeitet. Glauben ja, aber bitte ohne JESUS und möglichst alle Götter vereint unter der katholischen Kirche.
    Eine Frage, wann macht er was er sagt und fängt an die Kirchenschätze zu verteilen, damit Arme was zu essen haben?
    Verdreht… bloss raus aus dem System..!

  4. Freilich haben wir alle das Wunder welches Jesu vollbringt im Auge.
    Können wir das oder ähnliches vollbringen?
    Der Hinweis des Papstes auf das Teilen ist der biblischen Perikope entnommen wenn der Herr zu den Jüngern sagt :“..gebt ihnen zu essen“. Tatsächlich können Kirchengemeinden Großes vollbringen wenn wir als einzelne nur zwei Fische und fünf Brote beisteuern.
    Der Papst hätte auf das Bild der Eucharistie verweisen können und anderes mehr. Als Franziskus hat er eben weniger die Theologie sondern die Armut im Blick. Finde ich in unserer Zeit bedeutsam.

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