Wenig Glück hatte ein Krimineller Dienstagnacht in Bielefeld. Der Mann ohne festen Wohnsitz wollte in eine Kirche eindringen, wie die Polizei berichtet. Dafür stapelte er zwei Mülltonnen übereinander und stieg über ein Buntglasfenster in den Sakralbau ein. Dabei stürzte er allerdings vier Meter in die Tiefe. Am Bein verletzt sei ihm nichts anderes übrig geblieben, „als auf das Eintreffen der Einsatzkräfte zu warten“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die kamen auch, da eine Einwohnerin durch das Scheibenklirren aufmerksam geworden war. Am Einsatzort angekommen fragte einer der Beamten, ob sich jemand in der Kirche befände. Der Einbrecher antwortete nicht. Er hatte allerdings seine Rechnung ohne den Polizeihund „Charly“ gemacht. Der nahm die Witterung auf und fand den Verletzten. Dieser ließ sich ohne Widerstand festnehmen und gestand die Tat.

Die Polizei vermutet nun, dass er mit einer ganzen Einbruchsserie in Verbindung steht. Zwischen Donnerstag (11. Juli) und Sonntag (14. Juli) wurden vier Kirchen ausgeraubt. Außerdem hatte jemand versucht, in eine Gaststätte einzubrechen. Beim Einbruch in die Pauluskirche war dem Übeltäter bereits ein Missgeschick passiert: Wahrscheinlich wollte er das Licht anschalten, betätigte aber die Kirchenglocken. Durch den Lärm wurde ein Anwohner aufmerksam. Vom Einbrecher fehlte allerdings jede Spur.

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