Ein Porträt von Manfred Rekowski.
Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (Foto: ekir.de / Eric Lichtenscheidt)
Der rheinische Präses Manfred Rekowski hat in einer Predigt davor gewarnt, die Bedeutung der christlichen Botschaft an den Mitgliedszahlen der Kirchen zu messen. Die Bibel bliebe selbst dann relevant, wenn die Kirche eine kleine, gesellschaftlich nicht mehr relevante Gruppe würde, sagte Rekowski am Samstag in Wuppertal.
Werbung

„Es ist eine neue Erfahrung, zur Minderheit zu werden, aber die Worte des ewigen Lebens erreichen uns weiter.“ Trotz der sinkenden Mitgliedszahlen seien die evangelischen Christen „weder von Depression noch von einer Lähmung erfasst worden“, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland. Gott lasse „das Werk seiner Hände nie fahren“, auch keine schrumpfenden Gemeinden. „Ob wir nun zu einer schrumpfenden oder zu einer wachsenden Kirche gehören, wir alle gehören zu einer Kirche mit unbeschränkter Hoffnung“, betonte Rekowski.

Der Präses sprach zum Abschluss der Internationalen Partnerschaftskonferenz der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) im Evangelischen Tagungszentrum in Wuppertal. Delegierte aus Afrika, Asien und Deutschland hatten sich auf der Konferenz seit vergangenem Sonntag ausgetauscht.

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Die heutige Kirche, egal ob evangelisch oder katholisch hat mit der Gemeinde, wie sie uns in der Heiligen Schrift beschrieben ist, überhaupt keine Schnittmenge mehr. Die Kirche vollendet den Abfall im Jahr des Reformationsjubiläums 2017. Eine dramatische Entwicklung – ökumenisch das Ende zu feiern!

    • Lieber Martin, wie viel Arroganz, Überheblichkeit und fromme Anmaßung spricht aus diesen Zeilen´- wer oder was hat Dich dazu „berufen“, sowas zu posten? !!

  2. Nichts verstanden. Eine Religion wie das Christentum ist ein gesellschaftliches Ereignis, nur dann bringt es Kultur hervor. (gilt auch für andere Buddhismus, Islam, Judentum, Hinduismus) Als Privatüberzeugung oder Sekte ist es wertlos. das seiht man wohl auf der Straße, wo der Konsumterrorismus den Verstand niedergewalzt hat.

    Wahrscheinlich kennt der freundlich grinsende Herr mit dem satten Gehalt die Bibel überhaupt nicht? Und wenn, dann kapiert er sie nicht, so daß deshalb eine Hülse predigt.
    Das Gehalt beziehen die meisten Priester, Bischöfe und Kardinäle übrigens aus dem allgemeinen Steueraufkommen, sprich: vom Staat. Auch Kindergärten und soziale Einrichtungen werden nicht mit der Kirchensteuer finanziert und nicht die Instandhaltung der Tempel. Das zahlen alle. Insofern braucht man sich natürlich keine Sorgen zu machen. Fürs Diesseits. Im jenseits schaut es anders aus. Aber daran glaubt der Präses mit Garantie nicht.

    Ein Kardinal „verdient“ rund 9000 Euro im Monat. Dafür sind die Kirchen leer.

    In Frankreich sind die Kirchen voll, und da kriegen die Kirchen keinen müden Cent vom Staat. Ein Pfarrer lebt von 900 Euro im Monat.

    Die Trennnung von Kirche und Staat ist eine schöne Märe. Die Kirchen ist die Ordnungskraft der Politik, sie steht unter deren Protektorat, so auch Manfred Rekowsky. Sie paßt die Bibel an die politische Herrschaft an. Das Christentum ist derart sekularisiert und heruntergekommen, daß demnächst wohl der Christopher Street Day in die Tempel einziehen wird.

    Das nannte man mal den Judaslohn?

    Wer so tief gefallen ist, dem ist der letzte Funken Verstand erlöschen und es hängt vom Zufall ab, was aus ihm wird. Dem braucht man mit dem Christentum nicht mehr zu kommen.

    Gott ist allmächtig und allwissend. Und ich weiß, daß der Zorn Gottes über der Blasphemie ist. Er kennt alle Sünden, alle Gedanken und heimlichen Laster.

    Am Ende des Tages wird auch der Präses Rechenschaft ablegen müssen über jedes unnütze Wort. Und der Tag ist nah.

Comments are closed.