Vieles spricht dafür, dass die Auferstehung Jesu von den Toten eine historische Tatsache ist und nicht bloß eine fromme Geschichte. Dies hat der Theologe und Sprachwissenschaftler Roland Werner beim fünften proChrist-Abend in Leipzig betont.

Im Gespräch mit dem Theologen Steffen Kern erklärte er am gestrigen Donnerstag, alle Indizien sprächen dafür, dass es sich um ein wirkliches Ereignis handelt. So habe es zum Beispiel Berichte von mehreren hundert Augenzeugen gegeben, die Jesus nach seinem Tod am Kreuz gesehen hätten. Auch sei die Auferstehung bereits wenige Jahre nach der Kreuzigung schriftlich festgehalten worden. Doch diese und andere sehr deutliche Hinweise führten nur zur einer „sehr großen Wahrscheinlichkeit“ für das Ereignis. Den „Glaubensschritt“ müsse jeder Mensch selbst wagen: „Diesen allerersten Schritt nimmt uns Gott nicht ab.“

In einem Videoeinspieler sagte proChrist-LIVE-Rednerin Elke Werner, Jesus sei als Gottes Sohn auch Mensch gewesen, habe über Gestorbene getrauert und den Tod selbst auf sich genommen. Das bedeute für Christen: „In seiner Auferstehung ist die Kraft, alle Verstorbenen aus dem Grab herauszuholen.“ Jesus habe mit der Auferstehung eine Brücke zwischen Gott und den Menschen geschlagen. In seiner anschließenden Verkündigung sprach Steffen Kern über die Auswirkungen dieser Brücke für die Menschen: „Wir haben Grund zur Freude, weil das Leben weitergeht.“

8 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Wenn jemand so etwas behauptet –
    „wirkliches Ereignis“
    „Berichte von mehreren hundert Augenzeugen“
    „Auferstehung bereits wenige Jahre nach der Kreuzigung schriftlich festgehalten“

    dann möge er bitte Quellen nennen, Belege anführen, dem Leser Nachprüfungsmöglichkeiten bieten.

    Nur so eine Behauptung in 48 Punkt dicken Buchstaben herauszuposaunen sagt NULL UND GARNICHTS.

    Man nennt sowas heute Fake-News.

    • Der Glaube ist eine Herzenssache – derjenige der von Gott berührt ist ,braucht keine Beweise!
      Gott ist heilig, herrlich,unbeschreiblich ,er ist die reine Liebe und braucht sich nicht beweisen!
      Der Herr ist unser Schöpfer und gibt sich aus Liebe in die Hände seiner Geschöpfe um uns zu retten,das kann der Mensch mit seinem begrenzten menschlichem Verstand nicht erfassen.Wenn man Gott beweisen könnte – sorry- dann ist es kein Gott mehr!! Der Glaube ist freiwillig ,Gott zwingt niemand- aber er bietet die Rettung jedem an .

    • Nun, historisches ist der Ausdruck der Wirklichkeit Gottes! Schon wichtig! Aber, das hier geschriebene, gut gemeint, aber immer so scheibe Ausgedrückt! Besser:

      Die jüdisch-religiösen Leiter müssen zugeben, dass das Grab leer war. Deshalb behaupteten sie, dass die Jünger Jesu Leichnam gestohlen hätten, um eine Auferstehung vorzutäuschen (vgl. Mt 28,11-15). Also selbst die Feinde Jesu konnten nicht leugnen, dass das Grab leer war. Jesus starb und wurde begraben, dies ist eine Tatsache, die nicht angezweifelt werden kann. So ist zum Beispiel die Erwähnung von Josef von Arimathäa, der Jesu Leib vom Kreuz nahm und in ein Grab legte, ein festes Argument..
      Und dann die hier erwähnte aber nicht angegebene Stelle in 1. Korinther 15,3-8

      „Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen; zuletzt aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir.“

      Was mich am meisten aber von seiner Auferstehung überzeugt, ist Jesus Christus selbst ! „Ist Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube eine Illusion…dann seid ihr noch in euren Sünden…dann laßt uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.“

      So schrieb Paulus an die Christen in Korinth (1.Korinther 15,14.17.32)

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      Aber auch die historische Frage ist wichtig !
      Den Schreibern des Neuen Testaments und den ersten Christen war die historische Frage wichtig, deshalb ist später der Name von Pontius Pilatus als einziger Name neben dem von Jesus Christus ins Glaubensbekenntnis aufgenommen worden.

      Eine Notiz des römischen Geschichtsschreibers Tacitus (ca. 55-110 n.Chr.) hätte man noch erwähnen können,, der sich im Zusammenhang mit dem Brand Roms zur Zeit des Kaisers Nero auch über die Christen (sie wurden fälschlich als Brandstifter bezeichnet) äußert und schreibt, daß „…der Stifter dieser Sekte, Christus…unter der Regierung des

      Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden“ ist (Tacitus, Annalen XV,44), also eine präzise Übereinstimmung mit der gleichen Aussage im Neuen Testament.

      nein, in der Kürze dieses Beitrags mit Herrn Werner tut man sich keinen gefallen ! Polarisiert nur ! Effekthascherei, Fettnews um sich in Szene zu setzen!

      Mit Lukas 3,1 hätte man auch zeigen können:

      „Aber im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Vierfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Vierfürst von Ituräa…“

      In einer ganz bestimmten Zeit lebte Jesus Christus. Tiberius regierte von 14-37. Das fünfzehnte Jahr seiner Regierung war 28/29. Man kann sagen, Lukas habe ein Interesse an konkreten historischen Aussagen.

      In Bibel/Apostelgeschichte 13 äußert sich Paulus zum Grab Jesu und stellt es in einen Gegensatz zum Grab Davids (wie auch Petrus, Apostelgeschichte 2,29-31):
      „David entschlief … und wurde zu seinen Vätern
      versammelt und sah die Verwesung. Der aber, den Gott auferweckt hat, sah die Verwesung nicht.“ (13,36f)

      Wie gesagt! Sind wir mit Christus nicht begraben, gestorben und Auferstanden, dann haben wir nichts !
      Der eigene „Glaubensschritt“ muss gegangen sein! Aber bitte nicht vergessen:

      ———–Mit Christuis zum Kreuz !—- Nicht mit Wissen zum „richtigen“ `Glauben´
      Mena

  2. Ja das ist due Wahrheit Jesus spricht ich bin der weg die Wahrheit wer an mich glaubt wird ewiges leben haben amen

  3. Was soll das heißen: „In seiner Auferstehung ist die Kraft, alle Verstorbenen aus dem Grab herauszuholen.“ ? Alle Verstorbenen? Johannes 5,29 sagt es viel genauer: „und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.“ Wo bleibt diese klare Verkündigung der zwei Auferstehungen, Frau Werner? Diese ganzen oberflächlichen Sprachhülsen schaffen keine neue Menschen in Christus JESUS.

  4. Wikipedia: „Unter einem Indiz (von lat.: indicare „anzeigen“) wird im Prozessrecht ein Hinweis verstanden, der für sich allein oder in einer Gesamtheit mit anderen Indizien den Rückschluss auf das Vorliegen einer Tatsache zulässt. Im Allgemeinen ist ein Indiz mehr als eine Behauptung, aber weniger als ein Beweis.“

    So verstanden gibt es in diesem Fall keine Indizien, nur Behauptungen.

    Die Kreuzigung war für die Jüngerschaft ein Schock. Anschließend begannen Erzählungen zu kursieren, Jesus sei auferstanden. Die frühesten heute bekannten schriftlichen Aufzeichnungen dieser Erzählungen werden Jahrzehnte später datiert, bis dahin gab es nur mündliche Weitergabe. Noch einmal Jahrhunderte später wurden die verfügbaren Aufzeichnungen gesichtet, die, die einigermaßen zusammenpassten und für das gewünschte Ergebnis sprachen, zusammengestellt zum biblischen Kanon und der Rest verworfen.

    Herr Werner versucht, diese äußerst dürftige Informationslage hochzureden. Wenn er von mehreren hundert Zeugen spricht, steckt dahinter nur die Behauptung eines biblischen Autors aus dem genannten Kanon, es habe mehrere hundert Zeugen gegeben. Mehr ist es nicht.

    Kein Mensch weiß, was damals wirklich passiert ist. Man kann glauben, dass es etwas sehr Ungewöhnliches gewesen ist, sogar ein Wunder, wenn man bereit ist, an Wunder zu glauben. Aber die Details verschwimmen in der Unschärfe der überlieferten Information.

    Wer da mehr Wissen und größere Sicherheit vortäuscht, als es geben kann, der macht sich unglaubwürdig. Und nicht nur sich, sondern auch seine Sache.

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