Foto: PROVITA

Wie sieht ein würdevoller Umgang mit zerbrechlichem Menschenleben aus, egal ob ungeboren, alt oder krank? Der Lebensfragen-Kurs von PROVITA will hier vor allem Christen sprachfähiger machen.

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Im aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs tun sich viele Menschen schwer damit, eine klare Meinung zu herausfordernden Lebensfragen einzunehmen und darüber sprechen zu können. Dabei soll der digitale Lebensfragen-Kurs helfen. Das Angebot der Stiftung PROVITA richtet sich besonders an Gemeinden, die mit Interessierten zu Themen wie Schwangerschaftsabbruch, Sterbehilfe und Pflegebedürftigkeit im Alter ins Gespräch kommen und dabei helfen wollen, Meinungen zu bilden oder zu festigen. In acht Einheiten werden ethische, theologische und wissenschaftliche Basisinformationen vermittelt, didaktisches Material für den Leiter mitgeliefert sowie weiteres Arbeitsmaterial wie Videoclips. Erarbeitet wurde das Kursmaterial hauptsächlich von Detlev Katzwinkel, Frauenarzt und Geburtshelfer, Chemikerin Heike Fischer sowie dem Theologen Michael Schröder.

Dabei gehe es nicht darum, einfache Antworten auf komplexe Lebensthemen zu geben, sondern Teilnehmer bei ihrer Positionierung zu unterstützen, heißt es auf der Website der Initiative: „Der Kurs „Lebens?fragen“ soll Orientierung geben. Auf dem Weg zwischen Freiheit und Verantwortung kann so die eigene Position zu den herausfordernden Fragen des Lebens überprüft werden. Gegebenenfalls wird die eigene Position gefestigt oder aber sie muss erst neu gefunden werden.“

Seit Anfang des Jahres stellt PROVITA das digitale Kursmaterial allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Die Arbeit finanziert sich durch Spenden.

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Link: Homepage der Initiative Lebensfragen

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