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Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verurteilt die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland. „Nie wieder darf sich Antisemitismus in Deutschland ausbreiten oder gar salonfähig werden“, mahnte der Rat am Freitag auf seiner Tagung in Hannover.
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„Wenn Jüdinnen und Juden in Deutschland Gewalt und Beschimpfungen ausgesetzt sind und sich nicht mehr sicher fühlen, können wir das unter keinen Umständen hinnehmen“, erklärte er laut Mitteilung.

Dass es fast täglich Berichte über Anfeindungen und Übergriffe gegen Juden in Deutschland gebe, erfülle die Ratsmitglieder mit Sorge und Scham, hieß es weiter. „Aus theologischer Überzeugung sowie aus historischer Verantwortung für jahrhundertelanges kirchliches Versagen sagt die Evangelische Kirche in Deutschland klar und unmissverständlich: Christlicher Glaube und Judenfeindschaft schließen einander aus.“ Antisemitismus sei Gotteslästerung.

Nachdem am Dienstag zwei Männer in Berlin, die eine Kippa trugen, von einem Arabisch sprechenden Mann angegriffen worden waren, kam in Deutschland eine neue Debatte über Antisemitismus auf. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, spricht von einer neuen Qualität des Antisemitismus.

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„Als Christinnen und Christen stehen wir uneingeschränkt an der Seite unserer jüdischen Geschwister“, erklärte der Rat der EKD. Er rief außerdem dazu auf, sensibel gegenüber jeder Form der Judenfeindschaft zu sein, versteckten Antisemitismus zu thematisieren und Begegnungen mit Menschen jüdischen Glaubens zu fördern.

6 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Nicht nur an Stammtischen, sondern auch in seriösere Kreisen verändern sich die Menschen, wenn es um Israel geht. Das sind dann keine Israelis, sondern Juden. Da schämt man sich so etwas anzuhören. Seit der Gründung Israels 1948, vom ersten Tag bis heute gab es für die arabischen Führer nur ein Ziel. Alle Israelis physisch vernichten und ins Meer werfen. Voraussetzung für Friedensgespräche kann nur sein zumindest dem Terror abzuschwören und Israel anerkennen. Ich wüsste nicht welcher Staat die jemals dazu aufgefordert hätte.

    Hier kommen die Politik und die Medien ins Spiel. Bei allen Berichten über das Flüchtlingselend und Israelschelte wurden immer die Ursachen ausgeblendet. Die Vergrößerungen Israels war immer eine Folge von Angriffskriegen arabischer Länder die größtenteils von der „Friedlichen Sowjetunion“ Finanziert wurden.
    Unsere Politiker und Medien schwiegen aus Rücksicht auf die Ölländer. Öl gegen Blut.

    • Nicht nur das schweigen unserer Politiker, sondern gerade die zweistelligen Milliardenzahlungen der EU an die HAMAS
      zeigt wie ernst es auch und gerade der Bundesregierung mit dem Antisemitismus ist.

    • Palästina wurde geteilt 1946 bekam 2/3 des Landes Jordanien, 1948 dann Israel und wurde sofort von 6 arabischen Armeen überfallen und Teile dann 19 Jahre besetzt. Kein Aufschrei in der Welt, warum auch ? Man glaubt ja den Lügen der Araber mehr.
      Im 6-Tage-Krieg ging das Land dann an Israel zurück. Und Israel gewährt in Israel sogar für die Araber autonome Gebiete !..
      Aber die Vernichtung steht ja auf dem Programm (und im Koran! achso, auch Christen und Ungläubige sind mit inbegriffen)

  2. Hat nicht die EKD vor kurzem beschlossen den Juden das Evangelium vorzuenthalten? Ist das nicht auch eine Art von Antisemitismus?

  3. Na super !
    Wird auch Zeit . und dies bitte auch in den Hörsälen so unterrichten für die neuen Pastoren.
    Die Wurzel Israel trägt uns .. Römer lesen !

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