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13 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Mit Billy Graham ist einer der großen und glaubwürdigen Evangelisten gestorben. Interessant ist, dass er meines Wissens alle amerikanischen Präsidenten „ins Gebet genommen hat“. Schade, dass man nie ergründen wird, was er den einzelnen Präsidenten seinerzeit gesagt hat.

    • „lieber Gast auf Erden“, dein Kommentar enthält kein Argument, sondern ist eine Beschimpfung. Man kann
      den Grund hierfür nur vermuten. Sollte dieser darin bestehen, dass sein sehr konservatives Weltbild mit den Grundsätzen des Glaubens – z.B. der Bergpredigt – nicht kompatibel ist, sollte das auch als Argument benannt werden. In seinen Predigten jedenfalls habe ich Grahams politische Meinung nicht wahrgenommen. Graham hat immer vorgeschlagen „lasst euch versöhnen mit Gott“. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ein solcher Mensch den Krieg als Mittel der Politik versteht.

      • Nein, keine Beschimpfung. Es sei denn Sie fassen den religiösen Grundsatz, dass absolut niemand hienieden wissen kann, wer in den Himmel kommt, oder eben in die Hölle, als Beleidigung auf. Aber dann sind Sie nicht von mir beleidigt worden, sondern von den Fundamenten des christlichen Glaubens.

        • „Lieber Gast auf Erden“ niemand weiß wer in den Himmel kommt und wer nicht, so weit richtig, der Gläubige muß es wissen! Es gibt eine persönliche Beziehung zu Christus, wer die hat, weiß genau wo er hinkommt! Ich für mich persönlich, weiß dass ich gerettet bin! Wünsche Ihnen Gottes Segen.

  2. Er war ein Kriegsbefürworter und sogar Antreiber dafür. Das hat nichts mit christlichem Geistesgut zu tun.

  3. Er tut mir zu groß auf der Welt und in USA

    und natürlich muss er sich von der Welt genauso verabschieden wie wir alle menschen das steht schon in der Bibel und er ist keine Ausnahme
    Vor Gott sind alle geich
    Warum hat er das nie begriffen will er nach seinem Tod immer noch der tolle billi sein der so viele Menschen bekehrte ??
    Nein nicht er machte das ,dies
    bewirkt ein anderer die Veränderungen jedes Menschen nicht er.

    • Hallo C. Epple, wir kannten ihn nicht persönlich, können also nur zitieren, was Graham dazu gesagt hat:

      Selbst nach dem Tod gefragt hatte Graham 1992 in einem Interview mit ABC gesagt: „Ich möchte nicht, dass sie nach meinem Tod großartige Dinge über mich erzählen, denn das verdiene ich nicht. Ich möchte nur von einer Person hören, dass sie etwas Gutes über mich sagt. Und das ist Gott, der Herr. Wenn ich ihm gegenüberstehe, dann möchte ich hören: Gut gemacht, mein treuer Diener. Ich bin nicht sicher, ob ich es hören werde. Aber ich würde es gern hören.“

  4. Zweifellos erreichte Billy Graham mit seiner Art der Verkündigung viele Menschen. Das mag zum Teil auch der unmittelbaren Nachkriegszeit geschuldet sein, wo wieder eine allgemeine Offenheit für religiöse Fragen vorhanden war.
    Mit großen Erwartungen las ich mich deshalb die 1998 mit großem Werbeaufwand erschienene Authobiographie Billy Grahams; und wurde maßlos enttäuscht. Ich hoffte begeisternde und ermutigende Erfahrungen eines mit Gott verbundenen Lebens zu finden, aber in jedem bescheidenen Erlebnisbericht aus pfingstlichen oder charismatischen Kreiseen war da mehr zu finden.
    Billy Graham war ein begabter Redner. Sein Thema hätte so gut wie die Bibel aber auch etwas ganz anderes sein können. Er erinnerte mich eher an Demosthenes. Ideologie anstatt, dass man selbst durch das Evangelium eine tiefe Wandlung erfuhr. Diese Art Christsein scheint ja auch heute verbreitet zu sein.
    Damit möchte ich kein Urteil über Graham fällen, aber das ist eben mein Eindruck, den ich von ihm empfing.

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