Relaunch Jesus.de

Jesus.de wird 25 – wir können das selbst kaum glauben. Zeit für Veränderung. In diesem Blog informieren wir euch über den Relaunchprozess: Was wir vorhaben – und warum.

Wir haben die Zahl zum Anlass genommen, uns gedanklich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen: Von den Anfängen als christliche Suchmaschine über den Community-Spirit der frühen Nullerjahre vor Facebook bis hin zur Gegenwart als christliche Newsseite. Uns war wichtig zu verstehen, woher wir kommen. Um darauf eine Perspektive für die Zukunft zu gründen.

Herausgekommen ist der Wunsch nach Veränderung. Was wir vorhaben – und vor allem WARUM, das wollen wir euch in den nächsten Wochen Stück für Stück in diesem Blog näherbringen.

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Und deshalb steht am Beginn unseres Neustarts ein … Bild. Wenn du Jesus.de in einem Bild ausdrücken würdest, welches wäre das? Ein sicherer Hafen? Eine gotische Kirche? Eine Bahnhofshalle mit Newsscreen?

Im ersten Relaunch-Workshop wollten wir uns nicht im Klein-Klein verlieren, sondern den Blick für die gemeinsame Berufung schärfen, „visionär“ arbeiten. Wir wollten, dass uns ein Bild durch den Prozess „zieht“. Denn Metaphern bringen komplexe Zusammenhänge auf einen verständlichen Nenner. Das Bild sollte uns in den schwierigen Phasen daran erinnern, wofür wir uns auf den Weg gemacht haben. Dass sich das Ziel lohnt.

Also suchten wir Bilder, jeder für sich – und bewerteten anschließend, welches Bild uns als Menschen hinter Jesus.de am meisten anspricht.

Lagerfeuer – ein Ort zum persönlichen Austausch

Das Ergebnis seht ihr auf den Whiteboard-Skizzen: Am Ende setzte sich das Bild des Lagerfeuers durch. Ein Ort des sicheren, persönlichen Austauschs, der spontanen, intensiven Begegnungen und tiefen Lebensthemen. Der Herzlichkeit. Ein nahbarer Ort, der Fragen wie Antworten verträgt. Ein Du-Ort. Oder besser noch: Wir

Das Bild des Lagerfeuers haben wir in den letzten Monaten wieder und wieder aufgegriffen: bei Designfragen, im Logoprozess, in der Frage, wie wir mit unseren Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommen wollen. Uns ist bewusst geworden, dass wir mal mehr „Feuer“ hatten. mehr Nähe. Manchmal sind wir schlicht daran gescheitert, dass die Anonymität der Situation – allein am Rechner oder Smartphone – eben doch nicht vergleichbar ist mit einer Lagerfeuergemeinschaft. Und doch bleibt am Ende unser Wunsch, Jesus.de „wärmer“ und „zugänglicher“ zu machen. Den guten, sicheren Austausch zu fördern, den wir beispielsweise auf Facebook schon lange nicht mehr erleben.

Unser Versprechen lautet: Das hier bleibt ein „Safe Place“. Wir tun alles dafür, dass du hier nicht belächelt, von oben herab behandelt oder dogmatisch in die Ecke gestellt wirst.

Wie am Lagerfeuer finden wir: Jede Geschichte zählt. Hast du Lust, uns deine zu erzählen?

Fortsetzung folgt.

Alle Beiträge des Relaunch-Blogs findest du hier.

Werbung

8 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Wäre nicht schlecht wenn Jesus.de mehr Glaubensverkündung wäre, also das was der Herr uns aufgetragen hat.

    In Zeiten in denen das Wissen vom Evangelium verdunstet wäre das sehr wichtig!

    Gerne erzähle ich auch meine Geschichte. Von Atheisten zum Christen der mithilft Muslime mit Jesus bekannt zu machen.

  2. Hallo, ich denke viel über das Miteinander in der Gemeinde nach. Da passt das Bild vom Lagerfeuer auch, so wie bei euch.
    Ein Lagerfeuer finden sehr viele Menschen schön. Auch die, die Jesus nicht kennen.
    Ich will einen guten Platz für mich und die, die näher mit mir gehen und für die, denen ich die Liebe Gottes, die mich begeistert, nahe bringen will.
    Vielleicht hilft das?!?!

  3. Die wichtigste und dringlichste Aufgabe von JESUS.de sollte Folgendes sein: Die Schande des Konfessionsgewürges, der Spal-terein unter uns CHRISTEN entgegenwirken. Jeder der CHRISTUS von Herzen vertrauen und gehorsam sein will gehört zum LEIB des CHRISTUS. Alle anderen Kriterien sind falsch. Unser HERR will seit vielen Jahrhunderten, pro Wohnort etc. EINHEIT unter uns CHRISTEN vorfinden. Solange wir unsre Gemeinde-Namen nicht auf einen umnennen: CHRISTUS Gemeinde oder CHRISTUS-Kirche, polarisieren wir schon durch diese unbiblischen Namensgebungen. Jeder der nicht wirklich zu CHRISTUS gehört, ist kein CHRIST, so einfach ist es !!! Was soll also das blöde Konfessionsdenken ! Und schon entsteht das einzig richtige Bewußtsein, des LEIBES überall … Wenn wir das nicht endlich begreifen, wird auch bei uns bald CHRISTENverfolgung o. dergl. sein, damit die Echten von den Unechten getrennt werden. Also ran an den „Speck“ und Gemeindenamen und Briefköpfe etc. ändern …

    • Lieber Rolf-Dieter Mucke, Jesus.de hat zwar einen evangelischen und auch freikirchlichen Hintergrund, ist aber nicht konfessionell gebunden. Unser Team stammt – wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gesamten Verlags – aus unterschiedlichen Kirchen und Gemeindebünden, z.B. (alle weiß ich nicht auswendig) FeG, Landeskirche, Baptisten, Brüder, Hausgemeinden, Pottkirche… MfG, Daniel vom Jesus.de-Team

  4. Wäre wünschenswert, wenn die ambitionierten Visionen von neuen Leuten getragen wird. An ein „Wir“ glaube ich nicht, wenn das von Mitarbeitern umgesetzt werden soll, die seiten Jahren eine Basta-Kultur pflegen, wenn es um die Kommunikation mit Usern geht.

    • Guten Morgen John, danke für die kritische Anmerkung. Unser Eindruck ist tatsächlich ein anderer. Wir finden, dass wir uns hier im Kommentarbereich vergleichsweise sehr zurückhalten. Manch ein Beitrag hat uns Bauchschmerzen gemacht, aber fast alles (abgesehen von Beleidigungen) wurde trotzdem veröffentlicht. Stichwort Beleidigungen: Auf Facebook gab es vor einigen Wochen einen Kommentar unter einem unserer Beiträge, in dem ein Teammitglied persönlich beleidigt wurde. Selbst da haben wir den Austausch gesucht, weil wir überzeugt waren, es handele sich um ein Missverständnis. Ich kann da, gerade im Vergleich mit anderen Portalen, keine „Basta-Kultur“ erkennen. Mit besten Grüßen aus Witten, Daniel vom Jesus.de-Team

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein