Mann in Sandalen läuft durch Steinwüste
PeteWill / iStock / Getty Images Plus

So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Inhalte, Medien und Textformen, mit denen sie ihr Glaubensleben bereichern.

Die einen starten mit Worship aus der Spotify-Playlist in den Tag, andere mit der klassischen Morgenandacht in unserem EarlyBird-Newsletter. Viele brauchen ihre Losung, andere freuen sich an der Newsmeldung per Push-Nachricht. Mit welchen Formaten wollen wir in die Zukunft gehen?

Wir staunten nicht schlecht, als wir während des dritten Relaunch-Workshops alle Inhaltsformate an das digitalen Whiteboard angepinnt hatten: Da kam doch mehr zusammen als wir gedacht hätten. Buch- und Musikbesprechungen, Magazinbeiträge, Newsmeldungen, Umfragen, Kommentare, kuratierte Blogbeiträge. Ein Jahr lang haben wir mit einem Podcastformat experimentiert. Wollten wir das alles auch in Zukunft machen? Was davon bewegt uns selbst – wo spüren wir euren Herzschlag als Leser?

Am Ende des dritten Workshops haben wir die Formate – jeder für sich – bewertet und das Ergebnis in ein einfaches Raster sortiert: Wie viel Aufwand bedeutet welcher Inhalt – und wie viel bewegen wir damit? Das Ergebnis: Es gibt eigentlich kein Format, das wir aufgeben sollten, weil der Aufwand das Ergebnis nicht rechtfertigt. Das war zwar nicht das gewünschte Ergebnis, weil wir ja gerne etwas gelassen hätten – aber wir wollten mit diesem Ergebnis weitergehen.

Es wird also weiter kuratierte Blogbeiträge geben, weil wir es lieben, die Bloggerszene zu vernetzen und das Wertvollste daraus zu highlighten. Wir werden euch weiter neue Musik aus den USA vorstellen, weil wir uns neue kulturelle Einflüsse auf unsere Musikszene wünschen.

Whiteboard Relaunch Jesus.de - Die Kanäle
Whiteboard Relaunch Jesus.de – Die Kanäle

Mehr Jesus auf Jesus.de

Wichtig ist uns gleichzeitig eines geworden: Dass wir mehr Jesus-Inhalte auf Jesus.de bringen. Dass wir häufiger zum Kern unserer Identität als Jesus-Nachfolger vorstoßen, der uns – Nutzer wie Redaktionsteam – inhaltlich zusammenbringt.

Für den Herbst haben wir uns neue, visuell reizvolle Content-Formate überlegt, über die wir hier und jetzt noch nicht schreiben können. Nur so viel: We love it!

Jesus.de wird in diesem Jahr 25 – wir können das selbst kaum glauben. Diese Zahl haben wir zum Anlass genommen, uns gedanklich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen: Von den Anfängen als christliche Suchmaschine über den Community-Spirit der frühen Nullerjahre vor Facebook bis zur Gegenwart als christliche Newsseite. Uns war wichtig zu verstehen, woher wir kommen. Um darauf eine Perspektive für die Zukunft zu gründen.

Fortsetzung folgt.

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3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Mehr Jesusinhalte auf jesus.de

    Ich bin gespannt und es wäre schön, wenn die ganze Vielfalt der Botschaft durch und von Jesus sich hier spiegelt. Also auch die unterschiedlichen Formen und Traditionen von gelebtem Glauben. Etwa auch den Jesus der Bergpredigt, oder der die Tische der Wechsler im Tempel umwirft und das urgemeindliche Credo, dass die Liebe neben Glaube und Hoffnung die Königin ist. Mein Anliegen bei vielem was ich leider oft in zu viel Überlänge schreibe, ist: Dass wir als Christinnen und Christen, jung oder alt, konservativ oder modern denkend, doch eine Einheit in der Vielfalt sind. Vielfalt des Glaubens kann beglückend sein. Niemand legt für uns all dies, was wir glauben sollen, in Punkt und Komma fest. Sondern wenn wir Jesus haben, wenn sein Geist in uns lebt, dann sind wir bei Gott angekommen und dürfen andere dazu einladen. Da wäre dann die altbewährte Andacht genauso zielführend wie die raffinierte Möglichkeit des virtuellen Austausches, des Gebetes oder von Gottesdiensten. Aber dann dürfte und müsste jesus.de ähnlich wie Bibel TV nicht zuletzt auch eine Gehilfin dabei sein, die Geschwisterlichkeit in der Gemeinde vor Ort zu suchen und nicht alleine im Netz ein Paralelluniversum einzurichten. Am Schluss noch eine Idee/Frage: Ist es technisch möglich wenigstens in Annäherungen zu wissen, wie viele Menschen sich jeweils beteiligen ? Vielleicht dumm gefragt für einen, der noch aus der Generation Nicht-PC kommt mit der guten alten Dampfschreibmaschine und dem Kopierer grauer Vorzeiten. Denn im alten Arbeitsmodus von jesus.de gibt es Themen, zu denen sich niemand äußert im Gegensatz zu offensichtlichen Reizthemen. Oder wie man eine Form der Kommunikation findet, die produktiv und zugleich friedlich ist ?

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