Foto: Nick Night / unsplash

Der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit fordert das Recht auf Ruhetage auch für kleinere Religionsgemeinschaften.

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„Der Ruhetag oder eine besondere Zeit für Gebet ist essenzieller Bestandteil der Religionsfreiheit und gilt für alle Menschen gleichermaßen“, erklärte der Beauftragte Markus Grübel (CDU) anlässlich des 1.700. Jahrestags des arbeitsfreien Sonntags am Montag in Berlin. Deshalb setze er sich auch dafür ein, dass Hochschulen ihre Prüfungstermine nicht auf den Schabbat oder andere wichtige jüdische oder muslimische Feiertage legen. „Jede religiöse Minderheit hat ein Recht darauf, an ihren Feiertagen zu ruhen“, erklärte Grübel.

Umsetzung nicht überall möglich

Der Beauftragte für Religionsfreiheit erinnerte an ein am 3. März 321 von Kaiser Konstantin erlassenes Edikt, das den Sonntagsschutz historisch begründete. Am Sonntag erinnerten die Kirchen an die Einrichtung des arbeitsfreien Sonntags, der Grübel zufolge damals dem Sonnengott gewidmet, später aber christlich zum „Tag des Herrn“ umgedeutet wurde. Grübel beklagte, dass in einigen Ländern die Ausübung der Religion an den jeweiligen Ruhe- und Feiertagen nicht ungehindert möglich ist.

„In Nordkorea oder China zum Beispiel ist die Feier von Gottesdiensten stark eingeschränkt“, sagte er. In Saudi-Arabien sei die öffentliche Feier christlicher oder jüdischer Gottesdienste verboten, die Ausübung schiitischer Feiern und Rituale sei eingeschränkt. Im Iran dürften Baha’i keine Gottesdienste feiern.

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In Deutschland ist der Sonntagsschutz im Grundgesetz verankert. In Artikel 140 der Verfassung heißt es: „Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.“

13 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Jeder Glaubensgemeinschaft einen Wochentag für ihren Glauben. Keine schlechte Idee. Der Freitag für die Muslime, der Sonnabend für die Juden, der Sonntag für die Christen usw. Die Juden und Muslime dürfen am sonntag arbeiten und ihre Geschäfte dürfen offen sein. Probleme dürfte es geben. Ob der Herr Grübel tief genug gegrübbelt hat. Ich vermute Nein.

  2. Es gibt auch eine noch bessere Alternative

    Ich wünsche jeder und jedem den Feiertags- und Sonntagsschutz seiner Religion. Aber das Anliegen reflektiert eine Sichtweise, die uns in dieser Beziehung keine bessere Welt und Gesellschaft beschert. Etwa nur 3 – 5% aller Christinnen und Christen sind nicht ausschließlich Kirchensteuerzahler*innen. In Israel praktizieren etwa genauso viele Gläubige auch ihren jüdischen Glauben. In aller Regel finden am Sonntagvormittag zur Gottesdienstkernzeit keine Fußballspiele oder einige andere Veranstaltungen nicht statt. Aber heutzutage kann man an Gottesdiensten auch mitten in der Nacht online teilnehmen oder sich Nichtstattfindendes im Netz auch am Karfreitag zu Gemüte führen. Ich werde am allerheiligsten Feiertag im Pantoffelkino oder am PC mit Werbung berieselt und nicht öffentlich- rechtliche Fernsehsender verfahren ebenso. Selbst wenn wir den Sonn- und Feiertag nach christlichem Wunsch sehr ernsthaft in öffentliche Regeln einführen, wird er doch keinen Menschen aus diesem Grunde mehr in unsere Kirchen und Gebetshäuser treiben. Das Anliegen eines Sonn- und Feiertagsschutzes für alle Religionen finde ich in Ordnung. Aber ansonsten sollten wir als Christ*innen vor allem positiv agieren und lieber vorleben oder uns einsetzen für das Positives. Es ist eher kontraproduktiv beispielsweise jemand seine Mitgliedschaft in einer Sekte auszureden, als lieber Angebote machen oder Einladungen die eine bessere Alternative sind und wo die Freiheit von Christenmenschen stattfindet. Wenn in hoffentlich Nach-Coronazeiten sich die Leute in den Park setzen und picknicken, könnte ja auch ein unaufdringlicher alternative Freiluftgottesdienst in einer liebevoll-phantasievollen Form stattfinden. Meist kann damit eher etwas verändert werden – aber Wunder dauern hier und überall leider länger. Im übrigen verstehen unter seelischer Erhebung von Artikel 140 viele Menschen ganz unterschiedliches.

  3. Prinzipiell finde ich die Idee gut. Oder zumindest nachdenkenswert.
    In dieselbe Richtung hatte ich früher schon überlegt: jede Religion könnte dem Staat gegenüber ihre wichtigen Feiertage benennen (Christen: Karfreitag, Weihnachten etc.; Juden: Jom Kippur; Muslime: ‚Id al-Fitr; usw.), natürlich zahlenmäßig begrenzt auf z.B. 5 oder 8 pro Jahr. Wer dann einer entsprechenden Religionsgemeinschaft angehört, hat an den entsprechenden Tagen Anspruch auf einen freien Tag – oder, falls in einem entsprechenden Beruf tätig, auf Feiertagszulage. Warum soll auch ein Muslim oder ein Atheist am Karfreitag frei haben; der Tag ist für ihn persönlich doch völlig unwichtig. Ganz nebenbei würde manche(r) sich dann überlegen, ob ein Kirchenaustritt wirklich dem persönlichen Wunsch entspricht…

    • > Ganz nebenbei würde manche(r) sich dann überlegen, ob ein Kirchenaustritt wirklich dem persönlichen Wunsch entspricht…

      Die Zahl der freien Tage müsste dennoch für alle gleich sein, egal ob Christ, Jude, Moslem oder auch Atheist.

      Es mag ja für manche ein interessanter Gedanke sein, zahlende Mitglieder (Gläubige sind es dann wohl eher weniger, wenn das der Grund der Mitgliedschaft sein sollte) mit vom Arbeitgeber bezahlten freien Tagen in der Glaubensgemeinschaft zu halten.

      Nur wen werden dann Arbeitgeber zukünftig bevorzugt einstellen? Betriebswirtschaftlich wohl Nichtkirchenmitglieder.

      Also: Gleiche Anzahl der Tage für alle. Etwas anderes wäre wohl auch rechtlich kaum möglich.

      • @Joerg: Für Atheisten müssten dann eben auch entsprechende tage reserviert werden. Oder nicht-Atheisten arbeiten dann eben z.B. am 1.Mai (haben dann natürlich einen Feiertag mehr als von dir vorgesehen, oder so ähnlich).

        • Geht es nur um einen arbeitsfreien Tag ?

          Geht es nur um einen arbeitsfreien Tag – oder die wichtige Angelegenheit, dass die eigene Religion generell wertgeschätzt und damit auch geschützt wird ? Selbstverständlich ist für mich eigentlich schon immer, dass an Universitäten an hohen Feiertagen auch anderer Religionen keine Prüfungen stattfinden. Wenn doch, dann war der Protest dagegen bisher minimal. Auch Andersgläubige praktizieren nicht immer ihren Glauben. Bei uns Deutsch-länder leben nur 3-5% der Christinnen und Christen ihren Glauben auch öffentlich.

          Aber auch an hohen Feiertagen unserer und anderer Religionen müssen Pflege- und Gesundheitskräfte genauso arbeiten wie Notärzte und wegen der Reiselust ebenso die Piloten zukünftiger Normalzeiten. Und Pfarrer*innen dürfen Predigten halten, die dem Frieden und der Versöhnung dienen und Gott daher gefallen. Diese Aufgabe fällt auch anderen Religionsdienern zu und erfreut zutreffendenfalls an jedem Tag den Himmel.

          In Deutschland sind die überwiegende Mehrzahl der Bürger*innen allerdings immer noch
          Kirchensteuerzahler sowie Freikirchler und in der Regel ist daher für die meisten Leute nur der Sonntag, und auch der Samstag, staatlicherseits arbeitsfrei. Das gleiche gilt Moslems, Juden, Budhisten, Atheisten, Nihilisten und jene, die unorganisiert an Verschwörungs-theorien glauben. Alle bekommen ebenso das gleiche Weihnachtsgeld, auch wenn sie das Fest nicht begehen. Das halte ich für gerecht und auch für regelbar. Der Staat ist nämlich religiös völlig neutral.

          Allerdings sehe ich in deutschen Landen auch nicht im Ansatz aufquellenden Unmut über unzulängliche Regelungen in der hier beschriebenen Form. Aber ein Religionsbeauftragter muss sich ja auch irgendwie als existierend vorstellen.

  4. Der Sonntag wurde auf Grund menschlicher Autorität (später von der kath.Kirche übernommen und laut propagiert ,dass auf Grund ihrer Macht der göttliche Ruhetag vom7. auf den ersten Tag der Woche verlegt wurde)eingesetzt.
    Die 10 Gebote sind heilig und gut und Mose hat sie auf dem Berg Sinai auf 2 Tafeln( mit Gottes Finger geschrieben)mit den Geboten für die Gott-Meschbeziehung und die Mensch-Menschbeziehung empfangen.Dort ist im 4.Gebot als Denkmal der Schöpfung der Samstag(Schabbat oder oft auch Sabbat gennannt)genannt und es ist das erste Gebot mit Begründung;
    weil Gott selbst an diesem Tage ruhte.Auch Jesus feierte mit seinen Jüngern diesen Ruhetag un d wer ihn liebt wird sich an die Gebote halten(Joh.14,15 .Durch Tradition hat sich der Tag seit dem Erlass von Kaiser Konstantin 321 n.Chr. weiter fortgesetzt.Martin Luther hat durch sein Prinzip .sola scriptura (allein die Schrift)sehr wohl erkannt, dass der Samstag der biblische Ruhetag ist.Da er aber keine Neuerung nach über 1000 Jahren wollte und er wie bekannt ist nicht gerade den Juden wohlgesonnen war,hat er sich nicht für den biblischen Ruhetag eingesetz.Ausserdem hatte er mit Kirche und Politik schon genug Stress wegen seiner 95 Thesen und die Erlösung durch Gnade für uns zurückentdeckt.Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Christen, die den Sabbat als richtigen Ruhetag aus der Schrift entdeckten.Im 20.Jahrhundert vor allem durch die Adventisten und die Kommentare von E.G.White.
    Natürlich ist der Inhalt des Tages entscheidend,d.h.Gottesanbetung,Zeit für Familie,Kranke,Natur u.s.w. Grundsätzlich geht das an jedem TagEs geht aber auch im Glauben um Gehorsam.Achtre ich Gottes Gebot oder traditionelles Menschengebot?!.Da global ein Weltgesetz mit Verankerung des Sonntages geplant ist, möchte ich auf Grund des Wortes Gottes für alle sprechen, die den biblischen Ruhetag feiern möchten appelieren an die Glaubensfreiheit.Jesus hat gesagt, dass wer ihn liebt , seine Gebote befolgen wird und die 10 Gebote hat er zusammengefasst in das Liebesgebot Gottes und des Nächsten.Ist Gott so kleinlich, dass er auf einen bestimmten Tag achtet ?! so dachte ich , als ich damals vor der Frage stand Sonntag oder Sabbat ?Welches ist der Tag der Ruhe .Durch prophetische Auslegung der Offenbarung bin ich dann zu der Erkenntnis gelangt , dass hinter dieser Frage noch viel mehr steckt.Und somit warne ich alle Menschen, dass das Malzeichen des Tieres der Sonntag sein wird.Noch sind die Sonntagsgesetzte nur national.Aber eines Tages wird die neue Weltordnung die globale Sonntagsfeier gesetzlich verankern!.Prüfet die Schrift und hört auf das prophetische Wort nach 2.Petrus 1,19
    Prüfet alles und behaltet das Gute.
    Seid behütet und geleitet von dem einzigen guten Heiligen Geist und dem Herrn Jesus Christus,Gottes Sohn und Heiland
    für alle Menschen
    sola scriptura ,Heidrun Brenner
    P.S. Niemand wird gerettet durch Halten der Gebote.Dann wäre Jesus umsonst gestorben.Dennoch bleiben sie aber der höchste Wille Gottes und Grundlage seiner Regierung und dürfen meines Erachtens nicht verändert werden.Ich rede nur von den 10 Geboten.Die Zeremoniallgesetze sind mit Jesu Tod auf Golgatha aufgehoben.
    Ich nene mich `freier Christ„, gehöre keiner festen Glaubensgemeinschaft an ,habe aber eine Gastgemeinde, dieich regelmäßig aufsuche.

    • Frau Brenner, Sie schreiben: „Durch prophetische Auslegung der Offenbarung bin ich dann zu der Erkenntnis gelangt, dass hinter dieser Frage noch viel mehr steckt.Und somit warne ich alle Menschen, dass das Malzeichen des Tieres der Sonntag sein wird.“

      Da Sie diese Erkenntnis laut Ihren Angaben prophetisch empfangen haben, ist eine Diskussion von vornherein ausgeschlossen. Diese Form der Selbstautorisierung halten wir für höchst problematisch. Mit freundlichen Grüßen, das Jesus.de-Team

      • @Jesus.de-Team

        >Da Sie diese Erkenntnis, laut Ihren eigenen Angaben prophetisch empfangen haben, ist eine Diskussion von vornherein ausgeschlossen.
        Diese Form der Selbstautorisierung haltan wir für höchst problematisch.<

        Liebes Jesus.de – Team,
        Ihre oben beschriebene Aussage ist aus der BIBLISCHEN Perspektive bedenklich, ja fragwürdig!

        Denn die BIBEL ist da eindeutig.

        “UMSO FESTER HABEN WIR DAS PROPHETISCHE WORT (!), UND IHR TUT GUT DARAN, DASS IHR DARAUF ACHTET ALS AUF EIN LICHT (!), DAS DA SCHEINT AN EINEM DUNKLEN ORT, BIS DER TAG ANBRECHE UND DER MORGENSTERN AUFGEHE IN EUREN HERZEN.”
        2. Petrus 1,19

        • Lieber Ephraim Lawrence, wir sind uns nicht sicher, ob Sie die Problematik verstehen. Sie haben schon an verschiedenen Stellen hier argumentiert, Weisung bzw. Worte von Gott empfangen zu haben. Wie praktisch, denn damit ist jede Diskussion ausgeschlossen. Wer sollte Gott widersprechen können?

          Nun sind wir allerdings der Ansicht, dass Sie da mitunter falsch lagen. Wir werden z.B. nicht dulden, dass Sie Impfungen hier als antichristlich darstellen. Entsprechende Kommentare von Ihnen werden wir kommentarlos streichen, weil wir sie für gefährlich halten. Und da Sie an anderer Stelle auf die Meinungsfreiheit abgehoben haben: Sie können gerne weiter zu Ihrer Meinung stehen, die nehmen wir Ihnen nicht. Allerdings wünschen wir nicht, dass Sie diese hier an dieser Stelle teilen. Es wäre freundlich, wenn Sie das respektieren. MfG, das Jesus.de-Team

          • @MfG das Jesus.de- Team
            “Wir sind uns nicht sicher ob Sie Problematik verstehen…”

            Liebe Leute, Ihr behandelt ja die Leser und Kommentatoren wie Minderjährige!

            “Sie können gerne weiter zu Ihrer Meinung stehen, die nehmen wir Ihnen nicht”

            Mit Verlaub, die Meinung können Sie niemandem nehmen!

            Aber JESUS könnte Ihnen SEINEN NAMEN entziehen, wegen …

            • Ephraim Lawrence, wenn Sie unserer Arbeit in den vergangenen Jahren verfolgt haben, dann wissen Sie, dass wir hier bei den Kommentaren nur selten moderierend eingreifen. Oft wochenlang nicht. Sie haben einige problematische Beiträge geschrieben, sehen das jedoch anders. Stattdessen treten Sie implizit – teils explizit – mit dem Anspruch dessen auf, der im Gegensatz zu uns die Wahrheit erkannt hat. Das ist bislang nicht unbedingt eine Basis für einen fruchtbaren Austausch.
              Wir bilden uns nicht ein, in unserer Moderation fehlerlos zu sein, bauen allerdings auch auf Ihr Verständnis. Ein wenig mehr Demut steht allen Beteiligten in Diskussionen gut zu Gesicht. Auch uns. MfG, das Jesus.de-Team

    • Der christliche Glaube ist kein Angstglaube

      Ich glaube nicht, dass ein weltweit einzuführender Sonntag eine Aktion eines Antichristen ist. Wenn ich nicht völlig falsch liege, sah die Urgemeinde im Römischen Kaiser den Antichristen. Dafür gibt es mindestens mehrere Gründe und es ist auch kein Zufall, dass auch Römische Soldaten mit der Annahme des Glaubens an Jesus Christus ihre Schwerter weggeworfen haben. Gott ist absolute und voraussetzungslose Liebe, die allen Menschen auf unserem Globus gilt. Jesus ist daher ein Friedefürst. Er schickt uns auch keinen Antichrist, keine Krankheiten, Unfälle oder anderes Unheil. Denn er will uns ja alle erlösen und nicht bestrafen. Es gibt sehr wohl den Antichristen, oder gar viele in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sind alle aus Fleisch und Blut. Ich nenne hier stellvertretend Adolf Hitler. Nicht Gott sendete ihn, sondern unsere Vorfahren haben ihn gewählt. Im Prinzip kann jeder Antichrist oder Antichristin werden. Der Abgrund ist in jeder/jedem von uns. Wir sind als Christinnen und Christen erlöst, aber immer noch lauert die Sünde. Sogar der katholische Papst sagt, er sei auch ein Sünder, womit er biblisch richtig liegt. Ich glaube nicht, dass der Teufel oder der Antichrist die Welt beherrscht oder beherrschen könnte. Auch nicht, wenn etwa ein Weltethos aller/vieler Religionen proklamiert würde, also etwas für ansich gutes. Oder wenn alle Kirchen zu einer großen wirklich Ökumenischen Kirche vereint werden würden – durchaus als Einheit in der Vielfalt. Und es kann auch nicht die Ausrufung eines weltweiten Sonntages die Herrschaft des Antichristen einläuten.
      Gott ist eine alles umfassende Wirklichkeit und zugleich so etwas wie mein himmlischer Vater, meine himmlische Mutter. Dass Satane, Antichristen und dass auf unserer Welt oftmals die Hölle ist, erscheint mir nur unser Beitrag zu sein. Die Vorhersagen der Offenbarung des Johannes sind auch kein himmlischer Fahrplan – eher eine Warnung wie es werden könnte. Aber man darf sich gegen die Klimakrise, zur Pandemieeindämmung, gegen den Atomkrieg usw. rüsten. Dann tritt ein, wie es auch werden könnte, wenn alle Schwerter zu Pflugscharen werden und der Krieg ausfällt, weil niemand hingeht.

      Der Glaube an die Erlösung und den Neuen Himmel und die Neue Erde – also ein völlig neues Universum – schließt ein dass die Hölle Insolvenz bereits jetzt anmelden wird. Aber Jesus und damit Gott kehrt nicht mit einem eisernen Besen, sondern er wird mit seinem Erlösungswerk nicht scheitern (können). Ein Glaube der anderen und mir Angst macht, scheint mir nicht die Antwort auf die Botschaft Jesu zu sein. Wie Gottes Herrschaft aussieht, und wie wir gesinnt sein sollten (nach unserem Vermögen), darf man gerne in 1. Korintherbrief im 13. Kapitel nachlesen. Das scheint die Regierungserklärung Jesu zu sein.
      Gottes Segen wünsche ich von Herzen.

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