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Der sächsische Landesbischof Carsten Rentzing hat die Rolle des Islam unter den Weltreligionen betont und den christlich-islamischen Dialog verteidigt. Es sei «eine Ungerechtigkeit, dass der Islam im Augenblick so in den Dreck gezogen wird», sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens am Freitag in Leipzig beim dortigen «Kirchentag auf dem Weg». Er habe diese Religion «ganz anders kennengelernt».

Rentzing wollte ursprünglich gemeinsam mit dem Leipziger Islamwissenschaftler Tarek El-Sourani im Museum für bildende Künste eine Bibelarbeit halten. El-Sourani hatte nach Angaben der Veranstalter aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Die gemeinsame Bibelarbeit sollte unter dem Motto des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages «Du siehst mich» stehen.

Der Bischof bedauerte, dass der Dialog aktuell nicht zustande kam. Er werde sich auch weiter um gemeinsame Veranstaltungen bemühen, sagte Rentzing. Den christlich-islamischen Dialog nannte er «eine gute Sache». Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte die Kirchen vor wenigen Tagen dazu aufgefordert, in der Öffentlichkeit mehr über den Islam zu diskutieren. Die Kirchen überließen den Islam zu sehr dem Staat.

Unter dem Motto «Leipziger Stadtklang: Musik. Disput. Leben» sind bis Samstag rund 500 Veranstaltungen in der Messestadt geplant. Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag wiederum findet bis Sonntag in Berlin und Wittenberg statt. Das Protestantentreffen steht im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums. Parallel zu den zentralen Veranstaltungen in Berlin werden in Mitteldeutschland sechs regionale «Kirchentage auf dem Weg» gefeiert. Zusammen führen sie zum Festwochenende nach Wittenberg. Zum Festgottesdienst auf den Elbwiesen im Süden der Lutherstadt Wittenberg werden für Sonntag mehr als 100.000 Menschen erwartet.

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Die Aussage von Bischof Rentzing, der Islam würde in den Schmutz gezogen, verwundert mich doch etwas. Ja, ich ahne, wie wichtig es ist, dass Kirchenobere positive, wertschätzende Worte für Moslems finden. Das sollten wir für Menschen jeder Couleur eigentlich immer. Aber es hat noch einen anderen Grund: Schließlich löst offenbar jedes halbwegs deutlich kritische Wort oder auch nur eine Karikatur schon Aufstände in moslemischen Gebieten aus, – als Papst Benedikt damals in Regensburg eine leicht missverständliche Formulierung verlauten lies, gab es meiner Erinnerung nach Tote und Verletzte – wie auch durch verschiedene Karikaturen. Was ich nicht zusammen bringe, ist: Wenn es stimmt, dass nach meinen Quellen und Informationen in der überwiegenden Anzahl islamische Länder Andersgläubige (d.h. sogar auch anderer moslemischer Konfession) diskriminiert werden, verfolgt, bedroht, und in vielen Ländern auch ermordet und geschändet, bin ich sehr froh, dass wir in Deutschland immer noch eine weitgehend friedliche Reaktionskultur haben (- leider mit bösen Ausnahmen, die es leider immer und überall gibt). Und ich hoffe als Christ, das das so bleibt. Ich wage mir aber nicht auszumalen, was in der islamischen Welt geschehen würde, wenn das umgekehrt wäre. Darf man das sagen, dass angesichts von Millionen deskriminierter Christen in islamischen Ländern in Wirklichkeit das Christentum – ja Christen mit Frauen und Kindern – in den Schmutz getreten werden – oder gilt das schon als „in den Schmutz ziehen“ des weltweiten Islams?

    • Ich kann die skeptischen Aussagen von Jürgen Gruen nur bestätigen. Das Problem des Islam sind nicht die Moslems als Menschen, sondern der Koran, die Hadith und die Sunna mit ihren unmissverständlichen Kampfbefehlen Allahs. Frieden kehrt nur ein, wenn der Islam die Weltherrschaft erreicht hat. Machen wir uns nichts vor. Wie soll mit einer extrem unduldsamen Religion ein Dialog funktionieren? Mohammed verlangt von jedem Moslem den Dschihad bis ans Lebensende, wobei unter diesen Begriff („Eifer für Allah) alles fällt, was der Ausbreitung des Islam dient, selbst das Vortäuschen von Friedlichkeit – allerdings nur solange, bis der Islam die Herrschaft hat. Selbst die Geburtenrate ist Teil des Dschihad.Wie auch sollen sich Moslems in eine verachtete Gesellschaft integrieren, da sie sich in ihrer Religion moralisch haushoch überlegen fühlen (sollen) und ihnen der Koran verbietet, die Freundschaft mit Ungläubigen zu pflegen. Ein friedlicher Moslem ist nach dem Koran ein Verräter des „wahren“ Glaubens. Wie blauäugig doch unsere Kirchenvertreter sind!

  2. Werter Landesbischof Rentzing … Sa.27.5.17

    Wer den Koran liest, erkennt schnell, wie gefährlich dessen Inhalte. Besonders für Solche, die dessen Inhal- te für GOTTES-Wort halten. Dazu kommt dass, die Imame, meist die schärfere und damit noch gefährliche Variante des Koran predigen. Das Ergebnis können wir inzwischen weltweit erleben > Hass und Terror gegen Alle die im Sinne des Koran ungläubig sind … siehe Boka Haram und IS-Terror …

    Wenn Sie mit Islam-Vertretern sprechen und meinen deren Friedensabsicht z.B. gegenüber uns Christen wäre echt, dann lassen Sie sich mehr als nur täuschen. Denn im Koran steht mehrfach:“Ihr Moslems sollt die Ungläubigen im Glauben lassen Ihr meint es gut mit Ihnen, Ihr könnt heucheln und lügen, Hauptsache der Islam wird in seiner Ausbreitung nicht behindert. Wenn Ihr einen Ungläubigen täuschen könnt umso besser für die Sache Allahs. Wenn Ihr sie, zu einem geeigneten Zeitpunkt beseitigen (umbringen) könnt ist das noch besser !“

    Der Islam und das Christentum sind so unterschiedlich wie mit Feuer und Wasser. Beide sind nicht verein- bar. Wer dies in naiver Überzeugung dennoch versucht, wird ein schlimmes Erwachen erleben …
    Mohammend der Gründer des Islam hat die Bücher Mose mit seinen eigenen gesetzlichen Vorstellungen verbunden und als falsche göttliche Prophetie an seine Umgebung weitergegeben. Wer dies nicht sofort an-
    genommen hat, den hat er umbringen lassen. Der Islam ist voller moralischem Krampf, Gesetz und Mord- aufruf gegenüber Jedem Nicht-Islami …

    Wir können und sollten beten, aber niemals glauben, dass der Islam zähmbar oder dergl. wäre. Einzelne Moslems kann unser HERR natürlich zu echten GESCHWISTERN in CHRISTUS machen, aber nicht offiziel- le Vertreter des Islam. Denn die sind dumm-stolz und dürfen „niemals Ihr Gesicht“ verlieren, d.h. man kann mit Ihnen kein wirklich wahrhaftiges hinterfragendes Gespräch führen … Sie verdrehen Gespräche immer zu Ihren Gunsten. Echte ehrliche Gespräche mit solchen Offiziellen werden vorgetäuscht, sind aber tatsächlich unmöglich … Dank Ihres ach so gelobten Korans und natürlich dem vielfachen Mörder Mohammad …

    CHRISTUS SEGNE Sie mit Durchblick und Klarheit auch was den Islam betrifft … RolfMucke@Gmail.com

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