Der Bibelzyklus „Biblia Sacra“ wird vom 6. Oktober 2019 bis zum 12. Januar 2020 im Diözesmuseum Rottenburg ausgestellt, verkündete der bischöfliche Pressedienst am Montag in einer Mitteilung. Das Werk Salvador Dalís stammt aus Privatbesitz und war bisher erst zweimal zu sehen. Der weltbekannte Surrealist kombinierte in den 105 handsignierten Lithographien Aquarellmalerei mit expressiven Zeichnungen.

Mit der in der Ausstellung gezeigten „Biblia Sacra“ hinterließ Dalí eine der bedeutendsten Bibelillustrationen des 20. Jahrhunderts. Sie befasst sich mit der künstlerischen Interpretation des Alten und des Neuen Testaments. „Die Illustrationen sind farbgewaltig und zeugen von dem erstaunlich breiten theologischen Wissen des extrovertierten Kunstgenies“, heißt es in der Pressemitteilung. Gleichzeitig stehe die Person Dalís nicht im Vordergrund des Werkes, sondern viel mehr die Bandbreite der künstlerischen Ausdrucksmittel. Neben der „Biblia Sacra wird ein weiteres Werk Dalís teil der Ausstellung sein: der zehnteilige, von Freud und der Psychoanalyse inspirierte Mose-Zyklus „Moise et le Monothéisme“.

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