Volle Regale im Supermarkt
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Die beiden evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg kritisieren die Landesregierung dafür, dass der Einkauf im Bundesland am Karfreitag und Ostermontag möglich sein soll. „Es ist unvorstellbar, dass die Menschen an diesem Tag einkaufen gehen, aber nicht in den Gottesdienst dürfen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Wir haben den Kurs der Landesregierung deutlich unterstützt, um Menschenleben zu schützen. Aber dies halten wir für nicht akzeptabel“, schreiben die Bischöfe Frank Otfried July (Württemberg) und Jochen Cornelius-Bundschuh (Baden).

Die Landesregierung hat ihre Entscheidung zur Ladenöffnung am Karfreitag ohne die vorgeschriebene vorherige Anhörung der Kirchen getroffen.

Update: Baden-Württemberg zieht Ladenöffnung an Ostern zurück

4 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Baden-Württemberg
    Man kann nur sagen »WAHNSINN« Herr Ministerpräsident Kretschmann.
    Ihre Kirchen für Gottesdienste »Karfreitag und Ostermontag« geschlossen.
    Ihr Supermarkt soll aber an »Karfreitag und Ostermontag« zum Kaufen geöffnet sein.
    Was haben Sie sich dabei gedacht Herr Ministerpräsident Kretschamen ¿
    So etwas gab es noch nie. Wenn Kirchen zu, dann auch die Supermärkte zu.

    Ich wünsche ein gesegnete Tage des Nachdenkens und der Besinnung auf
    Karfreitag und Ostern.

    Mit einem Gruß des Friedens, Shalom

    Heinrich Brandt
    Kommunikation-Designer und Künstler

    Düsseldorf

    brandt.404404@gmx.de

    PS
    Der obige Kommentar wUrde nicht zum 2. Mal geschrieben, sondern jetzt erst fertig.

    • Hallo Herr Brandt, ein Himnweis: Die Initiative kommt laut epd aus dem Wirtschaftsministerium, das von Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) geleitet wird.
      Herzliche Grüße, das Jesus.de-Team

  2. Gottesdienste werden verboten und Ladenöffnungszeiten aufgeweicht? Warum? Manche Dinge sind nciht wirklich verständlich.
    Ich glaube, das ist einmalig, dass Gründonnerstag und Karfreitag kein Abendmahl möglich ist. Ob man als Gefährdete/r persönlich daran teilnimmt, ist wieder eine andere Frage…

  3. Der Grund dürfte sein, dass Menschen nun mal Lebensmittel brauchen und vor Ostern, wo eh schon die Supermärkte in normalen Zeiten voll sind, mit einem großen Ansturm gerechnet wird. 2 Tage mehr offen würde die Lage entspannen und für mehr Sicherheit vor Ansteckung sorgen.

    Volle Kirchen hingegen bringen keine Sicherheit sondern sorgen für mehr Ansteckung, wie man rund um den Globus derzeit bei unverbesserlichen Gemeinden und auch bei nichtchristlichen entsprechenden Gruppen erleben kann.

    Vielleicht sollte man in diesen Krisenzeiten mal ein bisschen über den eigenen engen Glaubenshorizont hinaus auf das Gemeinwohl schauen.

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