Wenn sich Müll schon nicht vermeiden lässt, dann bitte richtig trennen (Bild: RitaE / Pixabay)

Müll ist ein der größten Umwelt- und Klimaprobleme unserer Zeit. Wichtig sind daher Müllvermeidung und die  korrekte Mülltrennung – wir haben zehn einfache Tipps für euch.

  1. Auch, wenn es manchmal praktisch erscheint: Verzichte auf vorportionierte Produkte. Diese bedeuten nämlich meistens einfach viel zusätzlichen Müll. Und auch bei anderen Produkten kannst du zu weniger verpackten Produkten greifen: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Schokotafel statt einzeln verpackter Schokoriegel?
  2. Bei Getränken lässt sich viel Müll einsparen: In Deutschland ist das Leitungswasser zum Trinken geeignet und Limo kann man super selbst mischen (z. B. aus frisch gepresstem Obst, Wasser und Zucker nach Geschmack).
  3. Versuche Obst und Gemüse ohne Plastikummantelung zu kaufen und verzichte auf die Beutel an der Gemüsetheke. Kaufe möglichst regional, dann gibt es auch keine langen Transportwege.
  4. Leider sind Einkaufstüten aus Papier keine wirklich guten Alternativen. Um dem kiloschweren Einkauf Stand zu halten, müssen sie relativ dick sein. Dementsprechend wird mehr Rohstoff, der auch noch chemisch behandelt werden muss, verbraucht. Außerdem benötigt die Herstellung der Papiertüte viel mehr Energie und Wasser als ihr Pendant aus Plastik. Um Ressourcen zu schonen, verwende lieber Kisten, Rucksäcke, Körbe oder wiederverwendbare Tragetaschen.
  5. Kaffeekapseln aus Aluminium sind eine echte Umweltkatastrophe. Abgesehen davon, dass sie oft fälschlicherweise im Restmüll landen, lassen sich auch bei korrekter Entsorgung in der gelben Tonne daraus keine neuen herstellen. Diese würden den hohen Temperaturen beim Kaffeebrühen nicht standhalten. Recyceltes Aluminium reicht also nur noch für minderwertigere Produkte. Genauso gut schmecken und die Umwelt nicht so sehr belasten kann Kaffee aus Siebträgermaschinen, der klassischen Filtermaschine, einer French Press oder einer Espressokanne.
  6. So verbrauchst du zwar nicht weniger Müll, erleichterst aber das Recycling: Trenne alle unterschiedlichen Stoffe in ihre Einzelteile — also zum Beispiel den Deckel vom Joghurtbecher. So stellst du sicher, dass die Sortieranlagen die Stoffe auch wirklich richtig erkennen und trennen können.
  7. Verzichte soweit es geht auf Online-Bestellungen. Damit stärkst du nicht nur den Einzelhandel in deiner Stadt, sondern sparst auch überflüssigen Verpackungsmüll ein.
  8. Auch To-Go-Produkte, die in Einwegverpackungen verpackt sind, solltest du möglichst vermeiden. Und ist es nicht sowieso viel schöner, im Café zu sitzen statt den Kaffee in der Hand zu tragen?
  9. Steige auf mehrfach verwendbare Produkte um: Wischlappen statt Küchenrolle, selbst mitgebrachter Beutel statt Einmaltasche aus dem Geschäft. Reisebesteck passt in jede Tasche und hilft deinen Verbrauch an Plastikgeschirr und Einwegbesteck zu reduzieren.
  10. Achte darauf, wirklich alles in der korrekten Tonne zu entsorgen. Auch das spart zwar keinen Müll, verhindert aber, dass giftige Stoffe in die Umwelt gelangen, und hilft, dass alles so gut wie möglich recycelt werden kann.
Dieser Artikel ist Teil unserer Themenwoche „ANDERS LEBEN. Alle weiteren Artikel, Informationen & Literaturtipps zum Thema finden Sie >>> hier.
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Diese zehn Tipps hat Hanna Ulatowski für das Magazin DRAN zusammengestellt, das ebenso wie  Jesus.de ein Produkt des SCM Bundes-Verlags ist. 

 

 

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Das ist richtig, aber hier geht es um Tieferes. Erst ein kurzes Vorwort: Seit ca.20 Jahren bin ich in meinem äußeren Umfeld (ca. 2km) in alle Richtungen in Sachen Abfall-Beseitigung mit Profi-Greifzange etc. täglich im Nahbereich und wöchentlich im vor-genannten äußerem Bereich quasi mahnend tätig (extraThema). Denn die Wurzel all unsrer Probleme ist, dass u.a. schon den Kindern in der Schule erzählt wird, wir stammen vom Affen ab (warum dass nicht sein kann > extra Thema), also unsre falsche Haltung zu uns selbst und damit verbundene total oberflächliches Denken. Der heutige Mitmensch weiß i.d.R. leider überhaupt nicht mehr was richtig und falsch ist. Was wahr und was Lüge ist. Deshalb verliert er sich im Detail und fragt nicht worauf es im Leben wirklich ankommt. Die Sinnfragen werden erst in Krisen und Leid-Situationen gestellt. Dabei geht es keinesfalls um die Kirche, Konfessions- und Dogma-Gewürge, sondern bei WEM wir die sooo nötige, wahrhaftige u. liebevolle Ermutigung und Ermahnung erhalten. Nicht nur Europa und USA gehen in jeder Beziehung dem Abgrund entge- gen. Warum? Weil wichtige Fragen, nur herkömmlich angegangen werden, also nicht vom Herzen her … Denn wir alle ernten genau das was und worauf wir säen. Nur die, denen es wirklich um die Wahrheit (unsres Lebens) geht, dazu müssen wir meisten am Ende unsres Lateins angekommen sein, hören die Stimme DESSEN der uns schon kannte und liebte, bevor wir geboren wurden. Aber wenn wir nicht nach IHM fragen, sind wir wie ein Auto ohne Motor und Benzin. Die Lösung all unsrer Probleme liegt bei DEM der stellvertr. für uns starb und kurz darauf wieder lebendig wurde, um uns aus unsrer Blindheit heraus zu holen (gewaltiges extra Thema) …. CHRISTUS segne Dich sooo, wie Du es aus SEINER Sicht brauchst …

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