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Das bundesweite Netzwerk «Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage» feiert am Sonntag in Berlin sein 15-jähriges Bestehen.

Zu dem Festakt im Jüdischen Museum werden die Generalsekretäre des Zentralrates der Juden und des Zentralrates der Muslime, Stephan Kramer und Aiman Mazyek, sowie das Gründungsmitglied des Netzwerks, der Grünen-Politiker Cem Özdemir, erwartet, kündigte das Koordinationsbüro am Mittwoch in Berlin an.

Bereits ab Freitag versammeln sich an gleicher Stelle rund 300 Schülerinnen und Schüler zu einem Kongress unter dem Motto «Land der Vielfalt – Wie wollen wir zusammenleben?». Dem Netzwerk gehören derzeit rund 750 Schulen mit insgesamt etwa 600.000 Schülern an.

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Die Initiative wird nach eigenen Angaben von über 800 Prominenten unterstützt, die Patenschaften für einzelne Schulen übernommen haben. Darunter sind der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, der Trainer von Werder Bremen, Thomas Schaaf, der Musiker Jan Delay, die Schauspielerin Julia Jentsch und der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU).

Ziel von «Schule ohne Rassismus» ist es den Angaben zufolge, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich gegen jede Form der Diskriminierung zu engagieren und «tragfähige Werte und Normen» zu entwickeln.

(Quelle: epd)