Kreuz mit Maske
Caniceus / Pixabay

Die Schweizer Freikirchen unterstützen Maßnahmen gegen Corona, sehen sich aber durch die aktuellen Einschränkungen benachteiligt.

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In den Schweizer Kantonen Bern, Schwyz und Wallis sind öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 10 bzw. 15 Menschen verboten – dies gilt auch für Gottesdienste, drinnen wie draußen. Dabei sehen sich die Kirchen selbst als „Musterschüler“.

Während Unternehmen im Teil-Lockdown ohne zusätzlichen Auflagen weiterarbeiten dürfen, würden die Kirchen vom Versammlungsverbot „hart getroffen“, kritisert Peter Schneeberger, Präsident des Dachvernands der Freikirchen und christlichen Gemeinschaften in der Schweiz. Es würden diejenigen mit guten Schutzkonzepten bestraft. „Wir sind keine Dance-Clubs, die bis in alle Nacht engste und verschiedenste Kontakte haben. Kam es zu einzelnen Ansteckungen, haben die Freikirchen sofort auf einen Gottesdienst verzichtet.“

Die Freikirchen seien überzeugt, dass man den rasant steigenden Coronazahlen mit Maßnahmen begegnet werden müsse, so Schneeberger, denn „die Gesundheit der Bevölkerung ist auch den Freikirchen ein grosses Anliegen.“ Es brauche dazu aber auch den Dienst der Kirchen „zur seelischen Gesundheit“. Nun jedoch könnten Gottesdienste oft nicht stattfinden, weil bei größeren Freikirchen oft allein schon bis zu 10 Personen an der Durchführung beteiligt seien.

Jesus.de unterstützt ausdrücklich die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Schützt euch und andere.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Liebe schweizer Freikirchler, Sie fühlen sich benachteiligt, durch die aktuellen Einschränkungen – auch das kann ich gut nachvollziehen. Sie sehen sich als „Musterschüler“, was die Vorsichtsmaßnahmen betrifft. Sie halten sich an die staatlichen Vorgaben und versuchen diese vorbildlich umzusetzen.
    Erlauben Sie mir bitte die Perspektive zu wechseln, und den Blick auf das Wort Gottes und den dreieinigen Gott zu werfen.
    Das hebräische Wort für Epidemie heißt „Magefa“, in deutschen Bibelübersetzungen wird dafür oft das Wort Plage verwendet, was aber eigentlich „Makot“ sind, nämlich Schläge. Aus der hebräischen Wortwurzel „Magefa“ kommt auch das hebräische Wort Virus.
    So geht die Bibel davon aus, dass eine Epidemie, ein Schlag Gottes ist, um die Menschen dafür zu strafen, dass sie die Gebote Gottes und seine Ordnungen verlassen haben. Die Bibel ist reich an Beispielen, wie das zu verstehen ist. In 4.Mose 21 wird uns vom Volk Israel berichtet, die wider Gott und Mose redeten und ihnen Vorwürfe machten, warum Gott sie aus Ägyptenland geführt hatte.
    „Da sandte der Herr feurige Schlagen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben. Da kamen sie zu Mose uns sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den Herrn und wider dich geredet haben. Bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk. Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben“
    Dieser Blick auf Jesus, die Gewissheit, dass auch in unserer Zeit nichts geschieht, ohne, dass Gott es weiß und auch zulässt, ist uns wohl weitgehend verloren gegangen.
    Ich persönlich glaube, dass Corona – ein Weckruf an die Gemeinde ist.
    Wer möchte kann ja mal goggeln: „Corona – ein Weckruf an die Gemeinde“

    Lieber Gruß, Martin Dobat

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