Schweizerische Allianz will Flüchtlinge „ent-fremden“

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Flüchtlinge auf dem Mittelmeer (Foto: Pixabay)
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Anlässlich des Flüchtlingssonntags am 21. Juni, der jedes Jahr von den Kirchen in der Schweiz begangen wird, hat die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ein Gebetsheft und ein Video herausgegeben. Das Motto ist „Ent-fremdet – Zuhause in der Schweiz“ und soll dafür sensibiliseren, Flüchtlinge nicht zu entfremden, sondern zu „ent-fremden“, sodass sie zu Nächsten werden. „Wir vergessen allzu oft, dass hinter dem Status ‚Flüchtling‘ ein Mensch mit einer Würde, mit Leidenschaften, Wünschen und Träumen steht“, schreibt die Allianz in einer Mitteilung.

Die Arbeitsgemeinschaft interkulturell der SEA hat zusammen mit ihren Partnern dazu ein Gebetsheft erarbeitet. Zehn Tage lang begleitet es Familien und Kinder mit Tagesimpulsen zu Geflüchteten und ihrem Leben. „Die Impulse, Gebetsanliegen und praktischen Aktivitäten regen an, sich in die Flüchtlinge hineinzuversetzen, mehr über ihre Anliegen und Realitäten zu erfahren sowie sich für sie im Gebet einzusetzen und aktiv zu werden“, heißt es dazu. Das Heft ist auf der Webseite der Allianz zu finden.

Außerdem hat die SEA ein dreiminütiges Video für Gottesdienste produziert, das Gemeinden am 21. Juni zeigen können. Darin erzählen drei Menschen, wie sie in der Schweiz ein Leben aufgebaut und ein Zuhause gefunden haben, nachdem sie ihre Heimat verlassen mussten. Das Gesamtvideo wird zwei Wochen vor dem Flüchtlingssonntag veröffentlicht, ist aber bereits jetzt auf Anfrage erhältlich. Ebenso gibt es auf YouTube einen Teaser zum Video zu sehen. (nate)

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