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Die United Presbyterian Church of Binghamton (USA) ist in die Kritik geraten, weil sie im Rahmen eines Lichterfestivals ein Totem in der Kirche aufgestellt hat. Die Skulptur trägt den Namen „Sviatovid“ und ist von einem slavischen Gott inspiriert. Mit Beamern erweckten die Künstler das Totem im Rahmen des LUMA-Festivals vergangenen Woche zum Leben. Das kritisierte das „Institute on Religion & Democracy“.

Sviatovid sei ein slawischer Gott des Kriegs, der Fruchtbarkeit und des Überflusses in der baltischen Region gewesen, schreibt Josiah Aden dort. Zwar sei das Ziel der Skulptur im Rahmen des Festes keine Anbetung, sondern nur Interesse: „Trotzdem ist da etwas, vor dem ich zurückschrecke, wen jemand einen slawischen Gott im Kirchenchor desselben Gottes aufstellt, der sagt: ‚Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.'“

Kimberly Chastain, der Pastor der Gemeinde, reagierte darauf in einem Facebook-Post. Im Rahmen dessen bezieht er sich auf den Westminster Katechismus. Dieser sage, dass Dinge nur durch Gottes Gnade heilig würden. Der Kommunionstisch sei, wenn er nicht für das Sakrament genutzt werde, lediglich ein Tisch. Wenn Sviatovid außerhalb der Gnade Gottes stehe, sei er rein weltlich und es habe keine Bedeutung, wenn er in der Kirche ausgestellt werde. Wenn Sviatovid gesegnet sei, sei er es durch die Gnade Gottes. Das schöne Werk betrachten zu können, sei dann kein Götzendienst, sondern ein Geschenk Gottes.

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Chastain merkt des Weiteren an, dass der Künstler Bart Kresa und die Mehrheit seines Teams bisher kaum Kontakt zum Christentum hatten: „Während der Aufbau- und Ausstellungszeiten hatten der Pastor und die Kirchenmitglieder viele Möglichkeiten, ihren Glauben an Christus zu bekennen. Wer kann sagen, dass wir nicht Samen gesät haben, die mit Gottes Gnade zu Glauben aufblühen?“