Laut einer amerikanischen Studie haben Menschen über 50 ein besseres Gedächtnis, wenn sie in den Gottesdienst gehen oder beten. Zarina Kraal und ihr Team von der University of Michigan nutzten zur Auswertung Daten einer anderen Studie: Die 16.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten sich zehn Wörter für fünf Minuten merken. Bei den Befragten, die religiös involvierter sind, war das Gedächtnis besser – unabhängig von unterschiedlichen Ethnien.

Mehrere mögliche Gründe gibt die Studie dafür an. Gemeinschaft habe beispielsweise einen positiven Einfluss auf das Gedächtnis. Dementsprechend könnte sich auch der gemeinschaftliche Gottesdienst samt Diskussionen über die Predigt oder die Schriftlesung positiv auf die älteren Besucher auswirken, zitiert die Universität die Studienleiterin. Das Gebet wiederum könne das Erinnerungsvermögen stärken, weil die Betenden sich erinnern, für wen und warum sie beten wollen. Das Gebet könne zudem Stress abbauen und entspannen und so von Vorteil sein, heißt es.

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