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Die sudanesische Luftwaffe hat in ihrem Kampf gegen die „Sudanesische Volksbefreiungsbewegung“ (SPLM) in den vergangenen zwei Monaten neben militärischen Zielen auch mehrmals zivile Ziele angegriffen. Dies berichtet die Nachrichtenseite „Morning Star News“ (MSN). Dabei seien mindestens zehn Christen getötet und drei Kirchen zerstört worden.

Ziel der Regierung sei es laut MSN (Englisch), das Land von Christen und Nicht-Arabern, überwiegend schwarzafrikanische Nubier, zu säubern. Am 18. Juni sollen zwei Kirchen der „Sudanese Church of Christ“ in der Region Um Dorain zerstört worden sein, Augenzeugen berichteten gegenüber MSN außerdem von acht beschädigten Brunnen und „wahllosen Angriffen“ auf Zivilisten.

Andere Quellen berichten auch von muslimischen Opfern unter der Zivilbevölkerung und zerstörten Moscheen. Ein Krankenhaus der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ wurde bei einem Bombardement am 16. Juni in der Region Südkordofan stark beschädigt.