Thomas Sjödin: Beginne jeden Tag wie ein neues Leben

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Tomas Sjödin widmet sich in seinem Buch den kleinen Dingen des Lebens, die uns allen vertraut sind. Er schreibt über Gewohnheiten und Eigenheiten, kleine Beobachtungen und Begebenheiten, die unseren Alltag und damit unser Leben ausmachen. Gerade deshalb treffen seine Impulse ins „Schwarze.“ Man fühlt sich verstanden, manchmal auch überführt. Hin und wieder herausgefordert zum nachdenken und zum umdenken. Und manches gibt Hoffnung durch einen Perspektivenwechsel.

Manche Gedanken lassen innehalten und regen zum Nachdenken an, andere fordern regelrecht heraus. Jedem Impuls liegt immer eine Erkenntnis zugrunde. Im Abschnitt „Manchmal kommt das Leben dazwischen“ schreibt Sjödin, dass die kleinen Dinge, die „dazwischenkommen“, genauso zum Leben gehören wie alles andere. Denn das Leben sei keine „gut ausgeschilderte Strecke“. Da gäbe es Umwege und einige Abschnitte, die einen aufgrund einer Kursänderung durch Landschaften führen, von denen man nie gedacht hätte, dass man sie kennenlernen würde. Während dieser Irrfahren könne es geschehen, dass man alles plötzlich aus einer neuen und ungewohnten Perspektive sähe.

In einem anderen Impuls geht es um das „zuwarten.“ Mit den Wartezeiten unseres Lebens gut umzugehen, sei vielleicht der kürzeste Weg zur Weisheit, schreibt der Autor.

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„Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“ Ein langer und gewundener Weg liegt hinter diesem Ausspruch, von dem man nicht weiß, wie lange er dauert und wie der Pfad aussieht. Und doch gibt dieser Satz ein kleines bisschen Hoffnung- wie ein Streiflicht am Horizont. Kurze, lebendige Texte mitten aus dem Leben geschrieben, von denen man nicht genug lesen kann.

Von Christa Keip

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM R. Brockhaus
ISBN: 978-3-417-26894-2
Seitenzahl: 224
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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