Rund 40 Prozent der US-Amerikaner glauben, dass Gott die Menschen vor rund 10.000 Jahren so geschaffen hat, wie es im 1. Buch Mose beschrieben wird.

 

 Dagegen gehen 38 Prozent von einer durch Gott gesteuerten Evolution über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren aus aus. 16 Prozent glauben an eine Evolution ohne göttliches Wirken. Damit ist die Zahl der Kritiker im Vergleich zu 2008 leicht gestiegen(+ 2 Prozent), während die Zahl derjenigen, die den biblischen Schöpfungsbericht wörtlich nimmt, um vier Prozent gesunken ist.

 Der Glaube an den Genesis-Bericht nimmt mit wachsendem Bildungsniveau ab: Während noch 47 Prozent der Highschool-Absolventen an die biblische Schöpfungsgeschichte glauben, sind es bei den Collegeabsolventen nur noch 37 Prozent und bei den Doktoranden 22 Prozent. Am höchsten (60 Prozent) ist die Zustimmung zu der Beschreibung im 1. Buch Mose bei den Personen, die wöchentlich einen Gottesdienst besuchen. Dagegen glauben nur 24 Prozent von denen, die selten oder nie in die Kirche gehen, an den biblischen Bericht.

 

 Für diese Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Gallup 1.019 Amerikaner im Zeitraum vom 10. bis 12. Dezember 2010.