Umfrage: Glaube religiöser Menschen in der Pandemie gestärkt

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Foto: Pedro Dias / unsplash

In der Corona-Pandemie hat sich laut einer Umfrage die Religiosität bei vielen Menschen gestärkt. Der Glaube von Menschen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, schwäche sich hingegen eher ab.

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Vor allem Menschen, die sich als religiös bezeichnen, würden mehr beten und an Gottesdiensten teilnehmen, erklärte das Exzellencluster Religion und Politik der Universität Münster am Donnerstag mit Verweis auf eine aktuelle Studie des Forschungsverbunds. Mehr als die Hälfte der rund 2.300 Befragten gab in der nicht repräsentativen Online-Befragung an, der Glaube gebe in der Pandemie Trost, Hoffnung und Kraft.

Insgesamt erklärten demnach 57 Prozent der Befragten, ihr Glaube sei in der Corona-Zeit unverändert geblieben. Ein Drittel habe angegeben, ihr Glaube habe sich verstärkt, bei knapp elf Prozent wurde der Glaube nach eigenen Angaben schwächer. Eine tiefe, persönliche Gottesbeziehung scheine auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie zu tragen und Halt zu geben, erklärte Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand vom Exzellenzcluster in der ersten Folge eines Forschungs-Podcasts mit dem Titel „Religion und Politik“.

Große Bereitschaft zu Zusammenhalt

Menschen, die häufiger an Gottesdiensten teilnehmen, vertrauten der Umfrage zufolge ihren Mitmenschen stärker als andere, erklärte die Wissenschaftlerin. Sie verhielten sich im Alltag solidarischer und engagierten sich stärker sozial. Anders sehe es für Menschen mit einem sogenannten exklusivistisch-abgrenzendem Glaubensverständnis aus. „Wer seine eigene Religion als einzig akzeptable erachtet, vertraut Mitmenschen und öffentlichen Institutionen in der Corona-Zeit weniger als andere“, sagte Hillenbrand. Außerdem zeige diese Gruppe weniger Solidarität, sie halte sich auch weniger an Gesetze.

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Die Umfrageergebnisse zeigten zudem, dass ein Großteil der Menschen trotz Pandemie und Kontaktbeschränkungen Bereitschaft zu Zusammenhalt habe, hieß es weiter. So gaben 63 Prozent der Befragten an, mehr Solidarität und Hilfsbereitschaft in ihrem Pandemiealltag zu zeigen. Auch fühlten sich 45 Prozent trotz der physischen Kontaktbeschränkungen stärker mit ihren Mitmenschen verbunden.

In der Online-Befragung in Zusammenarbeit unter anderem mit dem „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ wurden von Juli 2020 bis Januar 2021 gut 2.300 Menschen befragt.

Link: Corona-Umfrage: Weiter Bereitschaft zu Solidarität und Zusammenhalt

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Ja, es ist wahr. Je mehr Druck (Maskenpflicht, Abstand halten, Hygiene- regeln), umsomehr ist der Gegeneffekt da, nämlich Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Entgegenkommen gegenüber dem Nächsten,
    im LEIB CHRISTI auf Erden.

    “DENN LIEBE IST STARK WIE DER TOD UND LEIDENSCHAFT UNWIDERSTEHLICH WIE DAS TOTENREICH.
    IHRE GLUT IST FEURIG UND EINE FLAMME DES HERRN, SODASS AUCH VIELE WASSER DIE LIEBE NICHT AUSLÖSCHEN UND STRÖME SIE NICHT ERTRÄNKEN KÖNNEN
    WENN EINER ALLES GUT IN SEINEM HAUSE UM DIE LIEBE GEBEN WOLLTE, SO KÖNNTE DAS ALLES NICHT GENÜGEN.”
    (Hohelied 7,6b-7/BIBEL)

    “DENN

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