Nach dem DeutschlandTrend aus dem ARD-Morgenmagazin am Freitag verliert die Religion für Einwohner in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Viele stehen dem Glauben zunehmend kritisch gegenüber.

37 Prozent der Befragten messen dem Glauben eine sehr große bis große Bedeutung in ihrem Leben zu. 36 Prozent gaben eine geringe, 27 Prozent gar keine Bedeutung an. Unterschiede waren auch zwischen männlichen und weiblichen Befragten festzustellen. So ist für 46 Prozent aller weiblichen und lediglich 28 Prozent der männlichen Probanden der Glaube relevant. Unabhängig vom Geschlecht ist der Anteil derjenigen, die den Glauben als wesentlich für ihr Leben erachten, im Osten mit 21 Prozent halb so hoch wie im Westen mit 41 Prozent.

Weitere Informationen zum DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin finden Sie hier.

6 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Für „Einwohner in Deutschland“ verliert also nach dem ARD-Morgenmagazin am Freitag die Religion immer mehr an Bedeutung.
    Es müsste bei einer Erhebung zur Religionszugehörigkeit bei den „Einwohnern in Deutschland“ doch unterschieden werden zwischen Juden, Muslimen und Christen. Dies zumindest. Wahrscheinlich kommen noch einige weitere Religionen hinzu. Wenn in der obigen Befragung aber nur die genuin deutsche Bevölkerung mit ehemals christlicher Religion gemeint gewesen ist, warum ist dies dann nicht ausdrücklich auch so gesagt worden?

  2. Das kann sich genauso gut auch wieder ändern. Frankreich und Deutschland sind die Länder, bei denen der Glaube sinkend ist. In anderen Länder sieht es anders aus.
    Was allerdings zunehmend ist, dass es immer mehr Menschen gibt, die eine Kirche noch nie von innen gesehen haben und auch die Inhalte nicht kennen.
    Die Kirche muss die Kirche wieder in die Mitte des Dorfes stellen, wie sie früher auch in der Mitte stand. Seien es Volksfeste, Märkte,oder sonstige kulturelle Ereignisse. Nicht nur ein Teil des Volkes hat sich von der Kirche entfremdet, sondern die Kirche auch vom Volk.

  3. Man müsste präzisieren, was man unter Religion versteht. Meines Erachtens kann Glaube genauso wenig wie das Gefühl oder das Denken abnehmen. Der Glaube verlagert sich: Vom „christlichen Glauben“ zu einer anderen Form. Es ist z.B. offensichtlich, dass das Internet eine hochgradig religiöse Seite hat („Unser Google im Himmel“, „Icons“, …). Und unter dem „Christlichen Glauben“ müsste man auch den traditionbehafteten und die persönliche Beziehung zu Jesus unterscheiden.

  4. Kein Wunder. EINE Kirche??? Eine Gemeinde??? von wegen. Früher gab es nur EINEN Hohepriester der sein Amt erhalten wollte. Heute sind es viele mehr. Jede Religionsruppe hat ihren Eigenen. Egal ob sie sich Kathoöiken,Protestanten, Baptisten oder wie auch immer bezeichnen.
    Ökumene ist NUR ein theoretischer Begriff OHNE praktischen Willen, Und das Abendmahl nennt mittlerweile sogar Vater im Himmel Vor-Mittag-Snack Weil er so rituell verfremdet praktiziert wird.
    Und noch eine Gefahr lauert die KEINER wirklich bedenkt.
    Die Juden sind Vaters allerhöchstes Eigentum. Wer sie verleumdet. diskreditiert oder im falschen glauben angreift kann mit Sicherheit damit rechnen, dass Jesus diesen Seelen keinen Schutz bieten kann und wird. Martin Luther musste dies AUCH erfahren. Hier auf der Erde verehrt man ihn . . . . Wer Vaters Eigentum angreift wird es bitterlichst bereuen wenn es zu spät ist.
    wOHL DEM DER jUDEN ZUM FREUNDE HAT

  5. Es ist schade, dass der christliche Glaube und alle seine sozialen Errungenschaften wie z.B. Renten- und Krankenversicherung nicht mehr als die nicht wegdiskutierbare Basis unserer Gesellschaft vermittelt wird. Es ist nicht egal was man glaubt, es kommt darauf an, ein vor Gott verantwortliches Leben zu führen, in Achtung vor der Schöpfung und den Mitmenschen, dann bräuchte man auch keine Bibliotheken von Gesetzen und Vorschriften mehr.

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