Lobpreis oder Choräle? In vielen Gemeinden wird über die Kirchenmusik diskutiert. Während für die einen moderne Popsongs einen Raum für die Anbetung Gottes eröffnen, finden andere diese zu eintönig und theologisch oberflächlich.

Die Nachrichtenagentur idea hat ein „Pro und Contra“ zu der Frage „ob mehr Popmusik im Gottesdienst erklingen sollte“ veröffentlicht. Hier sind die Stellungnahmen von Komponist und Musiker Dieter Falk und dem Konzertpianisten Pavlos Hatzopoulos.

Und eure Meinung? Macht mit in unserer Umfrage und diskutiert die Frage weiter.

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ich mag klassische Kirchenlieder, aber auch modernen Lobpreis. Unser Kantor peppt selbst die Klassiker auf mit Schlagzeug, E- Piano und klar Orgel. So haben wir immer recht kurzweilige Familien- und Singgottesdienste. Die sind auch sehr gut besucht!

  2. Ich singe gern. Die älteren und ganz alten Kirchenlieder waren zu ihrer Entstehumgszeit teil hochmodern und revolutionär. Die schönsten haben sich erhalten in unserem Liedgut. Wo sollte man den zeitlichen Schnitt zu „modern“ auch setzen? Nach 1960, nach 1980, nach 2000? Jede Zeit hat gelungene und weniger gute Lieder. Wie sollten die guten, die gern gesungen werden, erhalten und bewahren, und auch nutzen. Je nach Thema in einem guten Mix.

  3. Musik erzeugt mächtige Gefühle. Deshalb wird in christlichen Foren immer wieder leidenschaftlich über den „richtigen“ Musikstil gestritten. Allein die Tatsache, dass dieses Thema immer wieder diskutiert wird, zeigt, dass es offenbar doch nicht den einen, richtigen Musikstil gibt. Nach meiner Beobachtung ist es auch nicht so, dass ein bestimmter Stil von Gott besonders gesegnet würde. Das überrascht auch nicht, denn Jesus selbst hat gesagt, dass es nicht auf die äußerlichen Formen der Anbetung ankommt, sondern darauf, im Geist und in der Wahrheit anzubeten.

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