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Für die große Mehrheit der Deutschen spielt die religiöse Fastenzeit vor Ostern kaum noch eine Rolle.

86,6 Prozent verhielten sich während der Fastenzeit "genauso wie sonst auch", heißt es in einer von der "Apotheken Umschau" in Auftrag gegebenen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg unter 2.229 Personen ab 14 Jahren. Rund drei Viertel der Männer und Frauen wollten sich keine Vorschriften von religiösen Traditionen machen lassen und sagten: "Ich mache möglichst immer das, was mir Spaß macht", teilte das Gesundheitsmagazin am Montag in Baierbrunn bei München mit.

Wer auf Fleisch, Zigaretten, Alkohol, Süßigkeiten oder andere liebgewonnene Speisen oder Gewohnheiten verzichtet, tut dies der Umfrage zufolge auch unabhängig vom Kalender oder religiösen Vorgaben: Jeder Dritte (34,4 Prozent) halte immer mal wieder seine ganz persönliche Fastenzeit ein – aber nicht unbedingt zwischen Aschermittwoch und Ostern. Rund 70 Prozent sehen den Angaben zufolge keinen Sinn darin, sich während der Fastenzeit freiwillig einzuschränken. Knapp zwei Drittel der Deutschen (63,5 Prozent) sind der Ansicht, die Fastenzeit vor Ostern sei nur für praktizierende Christen von Bedeutung.

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(Quelle: epd)