Welcher Moment hat die MEHR-Konferenz ganz besonders gemacht? Wir haben Teilnehmer gefragt. 
Werbung

Von Nathanael Ullmann

Phillip Schmid steht vor einer bunten Wand aus Streifen.
Phillip Schmid, Foto: Nathanael Ullmann / Jesus.de

„Mein persönlicher MEHR-Moment war im Auditorium. Ich dachte plötzlich: ‚Hier sind so viele unterschiedliche Menschen. Und Gott hat für jeden von uns persönlich etwas bereit.‘ Auch für mich hatte er das. Ich bin ein kritischer Mensch, möchte mich aber auch auf die MEHR einlassen. Und plötzlich hatte ich den Gedanken, dass ich loslassen kann. Meine Hände hatten sich in der Hosentasche am Handy und am Schlüssel festgekrallt. Und ich habe gespürt: Es wäre richtig, die Hände rauszunehmen und zu öffnen. Das habe ich getan.“
Phillip Schmid 

Imke Sornek und Miki Haas stehen im Forum der MEHR-Konferenz.
Imke Sornek (l.) und Miki Haas, Foto: Nathanael Ullmann / Jesus.de

„Ich fand den Vortrag von Samuel Koch so inspirierend, weil er so echt war. Er hat beschrieben, dass es für ihn durch seine Querschnittslähmung jedesmal ein toller Moment ist, wenn er niesen kann. Das hat mir gezeigt, dass wir uns Alltägliches wieder öfter bewusst machen sollten.“ Imke Sornek

Werbung

„Ich mochte an Samuel Koch die Geschichte mit der 1+. Die werde ich meinem Mann auch erzählen. Ich glaube, es ist besonders schön, wenn Väter so etwas zu ihren Kindern sagen.“
Miki Haas

Rainer Schwarz steht im Forum der MEHR-Konferenz.
Rainer Schwarz, Foto: Nathanael Ullmann / Jesus.de

„Mir haben die Vorträge gestern im MEHRspace gefallen. Die zehnminütigen Beiträge haben knackig verschiedene Themen besprochen. Gerade die vorletzte Rednerin, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, hat es mir angetan. Im Osten Deutschlands hat sie einen atheistischen Gebetskreis. Da behandelt sie mit Nichtgläubigen das Thema Theologie. Und dadurch haben sich schon mehrere Menschen bekehrt und taufen lassen.“
Rainer Schwarz

Renate B. sitzt im Forum der MEHR-Konferenz.
Renate B., Foto: Nathanael Ullmann / Jesus.de

„Mein 23-jähriger Sohn hat eine Behinderung, das Undine-Syndrom. Im Schlaf hört er auf zu atmen. Er ist mit seiner Jüngerschaftsgruppe als Betreuer für die Kinderbetreuung hier. Das wollte er unbedingt, obwohl mein Mann und ich das zuerst kritisch gesehen haben. Mein MEHR-Moment ist die Freude darüber, dass er das schafft. Das zeigt, dass manchmal mehr möglich ist, als man denkt.“
Renate B.

Julian Helber steht vor einer bunten Wand aus Streifen.
Julian Helber, Foto: Nathanael Ullmann / Jesus.de

Die erste Andacht von Johannes Hartl war richtig gut. Echt viele Punkte haben mich da persönlich getroffen. Zum Beispiel ‚Wie lebe ich Freundschaft?‘, ‚Was habe ich für Ansprüche an Freunde?‘ und ‚Wie ist Jesus mit Menschen umgegangen?‘. Sich vor allem selbst immer wieder zu hinterfragen, das hört man immer wieder. Aber hier hat es nochmal gepasst. Ich bin zum ersten Mal auf der MEHR, und da habe ich direkt gedacht: ‚Jawohl‘.“
Julian Helber