Altar Boyz
Die Altar Boyz: Tom Schimon (v.l.), Daniel Tejeda, Tobias Bieri, Christopher Bolam und Martin Mulders © Barbara Braun / BAR JEDER VERNUNFT

Mit den „Altar Boyz“ ist in Berlin ein Musical-Projekt gestartet, das Boybands und die christliche Musikszene auf die Schippe nimmt. Aber leidet darunter auch der Glaube? Nein, findet zumindest Rezensentin Anna Lutz vom christlichen Medienmagazin „pro“.

Bei den „Altar Boys“, die gerade in der „Bar jeder Vernunft“ in Berlin auftreten, geht es um fünf Jungs, die mit christlichen Liedern ordentlich Karriere machen. Die Fans liegen ihnen zu Füßen, die Zahl der Geretteten steigt stetig. Doch es ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Einer der Musiker versinkt in einem Alkoholproblem, der Frontsänger stellt lieber sich als Gott in den Vordergrund.

Den Glauben lässt dieses Musical jedoch unbefleckt: „Ganz nebenbei und ohne zu beleidigen spricht das Stück von Regisseur Michael Heller tatsächliche Probleme der christlichen Szene an“, urteilt Lutz. So würden Fragen thematisiert wie: Was, wenn Gott nicht mehr alle Gebete erhört? Und wie predigt man Gott im Angesicht des eigenen Leids und der eigenen Unzulänglichkeit glaubhaft?

LINK: Und Gott schuf die Boygroup

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