United4Rescue: Rettungsschiff soll August auslaufen

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Das Schiff
Die "Poseidon" heißt jetzt "Sea-Watch 4", Foto: epd / Frank Molter
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Das Rettungsschiff Sea-Watch 4 wird voraussichtlich Anfang August seine erste Mission antreten. Das teilt das auch von der Kirche initiierte Bündnis United4Rescue mit. Aktuell wird es in der spanischen Hafenstadt Burriana dafür umgebaut. Vor der Corona-Pandemie war der erste Einsatz für April angesetzt. Derweil ist die Initiative United4Rescue weiter gewachsen: Über 500 Bündnispartner haben sich der Aktion mittlerweile angeschlossen.

„Je mehr Organisationen sich United4Rescue anschließen, desto besser können wir die Rettungsorganisationen vor Diffamierung und Kriminalisierung schützen – und natürlich Spenden sammeln, damit weiter Menschen aus Seenot gerettet werden können“, sagte Vorstand Michael Schwickart. Zu den Bündnispartnern zählen unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Ärzte Ohne Grenzen und World Vision Deutschland.

Die Idee für das Flüchtlingsschiff entstand auf dem Kirchentag 2019. Statt ein rein kirchliches Rettungsschiff zu entsenden, entschied die Evangelische Kirche damals, das Bündnis United4Rescue zu gründen. Das Schiff wird über Spenden finanziert. (nate)

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Hoffentlich ziehen sich die 500 Bündnispartner nicht zurück, wenn es dann in Deutschland darum geht, die „Geretteten“ auch weiter zu versorgen. Oder überlässt man das dann dem Staat, und damit ungefragt allen Steuerzahlern?

    • Wenn man sich die Bündnispartner anschaut und deren sonstiges Engagement bei den Flüchtlingen, ist diese Frage schon eine ziemliche Frechheit. Schau Dir mal an, was Diakonie, Ärzte ohen Grenzen und die vielen anderen alles machen.

      Was ist Deine Alternative: Die Flüchtlinge ertrinken lassen und wegschauen? Könnte ja 1-2 Euro Deiner Steuerzahlungen kosten?

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