Auf Bibeln und religiöse Literatur aus China werden im Amerika nun doch keine Strafzölle erhoben, wie der Nachrichtendienst Baptist Press mitteilt. Ursprünglich standen sie auch auf der Liste der Dinge, auf die ab September zehn Prozent Steuern erhoben werden. Hintergrund ist der Wirtschaftskrieg zwischen China und Amerika.

„In den vergangenen Monaten gab es große Sorge bei den christlichen Publizisten, dass unsere Arbeit durch die angedachten Pläne gefährdet wird“, sagt Ben Mandrell von LifeWay Christian Resources, der Verlagsabteilung der Southern Baptist Convention. Mehr als 75 Prozent der Bibeln würden in China gedruckt, heißt es in der Mitteilung. Dort befinde sich auch die weltgrößte Bibeldruckerei. Laut Trevin Wax von LifeWay gebe es in den USA aktuell nicht genug Druckereien, die auf Bibeln spezialisiert sind, um die Nachfrage zu decken.

Die Sonderregelung gilt ausschließlich für religiöse Literatur. Alle weiteren Bücher sollen bereits ab dem 1. September, Kinderbücher ab dem 15. Dezember mit dem Strafzoll belegt werden, wie Baptist Press vermeldet.

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