Warum boomen Freikirchen? (Landesschau BaWü)

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Was sind eigentlich Freikirchen? Diese Frage stellt sich die Landesschau Baden-Württemberg, die im SWR-Fernsehen ausgestrahlt wird. Um das herauszufinden, hat sie das ICF (International Christian Fellowship) in Karlsruhe besucht. Herausgekommen ist ein ausgewogener Grundlagenbeitrag.

Als „anerkannte Religionsgemeinschaften“, die nicht der katholischen oder evangelischen Kirche angehören, betitelt der SWR Freikirchen. 21 von ihnen gebe es alleine in Karlsruhe. Gerade das moderne Outfit der Kirchen hebt der Beitrag hervor. „Die Verpackung ist also neu, aber die Botschaft eher alt“, heißt es. Man wolle den Glauben erhalten und halte sich an die Bibel, sagt ICF-Pastor Steffen Beck. Den Grund für den Zulauf sehen die Journalisten in der zeitgemäßen Außendarstellung der Freikirchen. Die Gläubigen machten außerdem viel, um neuen und alten Mitgliedern ein „Wohlfühlklima“ zu schaffen.

Trotzdem merkt der Beitrag auch an: Der Ruf der Freikirchen sei nicht der beste, vor allem wegen der „schwarzen Schafe“. „Man sollte schon darauf schauen, wie ökumenisch die Freikirchen unterwegs sind, sagt Holger Gohla von der SWR-Redaktion Religion. Manche lehnten Ökumene fast als „Teufelszeug“ ab, andere arbeiteten mit in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Wenn ich meine Erfahrung mit der evangelischen Landeskirche Diakonie in der ich arbeite mitteilen darf ganz aktuell wird eine Kollegin bei uns in der diakonie nicht eingestellt wenn sie aus der evangelischen Kirche austritt auch andere Konfessionen wie neuapostolische Zugehörigkeit sollen nicht mehr eingestellt werden.wie kann das in der evangelischen Kirche verantwortet werden
    und der Dekan solch eine Einstellung hat lieber den pflegebetrieb verkleinern und nur kirchenangehörige einstellen.das ist kein wahres christsein.dann ist da noch der pflegenotstand!

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