ERF-Vorstandschef Jörg Dechert identifiziert in seinem Beitrag in der Christenheit trennende „Fliehkräfte“ und einende „Zentralkräfte“.

Bei den „Fliehkräften gehe es um Fragen der „Bibeltreue“, die Reinheit der eigenen Überzeugtheit und die Loyalität bei Signalthemen wie zum Beispiel Abtreibung, Gender oder Ehe für alle. Dagegen sei es in einer sich stetig mehr säkularisierenden Gesellschaft eine „pragmatische Notwendigkeit“, als Christen zusammenzuhalten. „Zusammenhalten in Verschiedenheit ist auch eine geistliche Qualität“, schreibt Dechert, weil sie „geistliche Gesundheit und Reife von Christen und christlichen Gemeinschaften fördere.“

Weiterlesen im Pixelpastor-Blog von Jörg Dechert

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4 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Das sind Detailfragen, die uns in der Tiefe nicht wirklich weiterhelfen oder ändern. Das wirklich Problem von uns uns CHRISTen hier im Noch-Wohlstand ist die Blindheit, Trägheit, Programmverliebtheit, zementierte Traditionen etc. Woran kann man das hpts. erkennen: An unsrer dogmatischen und konfessionellen SPALTUNGEN überall. Selbst in kl. Dörfern sind wir nicht als LEIB des CHRISTUS sondern als div. christl. Vereine wahrzunehmen. Wir nennen uns Mitglieder und sind es auch.. Am LEIB d. CHR: aber gibt es „nur“ Glieder (mit div.Gaben) zum Wohl aller. Solange wir unsre Konfessionen als richtig erachten und nicht demon-tieren sind wir total unglaubwürdig und kraftlos.

    [gestrichen / respektlos gegenüber den betroffenen. MfG, die Redaktion]

    Warum können wir untereinander kaum der sein, der wir wirklich sind. Angstfrei miteinander reden, nicht über den blöden Fußball oder dergl. sondern über das was der HERR unter uns sucht. Wahrhaftigkeit, Liebe, schnelles Vergeben, wenig Programm, viel Zeit zu echter und ehrlicher Gemeinschaft mit- und untereinander. Wenn tatsächlich nur noch zählen würde, ob Einer-Eine von Herzen CHRISTUS vertraut und nicht mehr in welche Gemeinde er-sie geht etc. und pro Wohnort alle christl.Gemeinden nur noch den Namen CHRISTUS-Gemeinde tragen, würden wir selber, die Welt und vorallem der HERR selber den kostbaren LEIB des CHR: erkennen. Alle anderen bisher angewendeten Kriterien haben mit dem wahren LEIB d. CHR. nichts zu tun. Wenn wir also nicht endlich an gelebter EINHEIT intern+extern, also auch besonders pro Wohnort arbeiten, wird nur eine CHRISTenverfolgung auch bei uns, sehr schnell die wenigen Echten von den vielen Unechten trennen können … Von Herzen BRUDER R-D.Mucke

    • *** Zitat – gestrichen ***

      [Wir hatten den problematischen Satz in dem von Ihnen zitierten Posting übersehen – inzwischen haben wir den gestrichen / MfG, die Redaktion]

      Bei so einem Satz kann ich nur fassungslos schauen..

      Und Du willst die Einheit der Christen? Sicher, dass sie diese auch mit Dir wollen?

  2. Ich halte es auch für sehr wichtig, dass Christen zusammenhalten. Jesus Christus hat es im Johannesevangelium
    in seinen Abschiedsreden gebetet, dass seine Jünger eins sein sollen. Damit die Welt erkennt, dass sie seine Jünger
    sind. Trotz der unterschiedlichen Bibelauslegungen und Verständnisse können und sollen wir die Liebe untereinander
    über das alles stellen – und uns aufeinanderzubewegen. Wir können dadurch nur profitieren.

  3. Jörg Dechert hat grundsätzlich recht

    Die Auffassungen von Jörg Dechert kann ich absolut teilen. Die weltweite Christenheit, unterteilt in Konfessionen, Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften, ist wie ein bunter Blumengarten und eine Einheit in der Vielfalt. Unter Christinnen und Christen wird es immer in Einzelfragen unterschiedliche Meinungen geben. Wenn niemand sich im Besitz einer absoluten Wahrheit sieht, sondern in einer vorläufigen Erkenntnis, dann ist mehr Ökumene möglich, dann könnten selbstverständlich Fundamentalisten mit liberalen Christen beten und sich miteinander bemühen, ein geistliches Verständnis von Gott zu gewinnen. Wir leben in einer Zeit, in der wir Jesusfreundinnen und Jesusfreunde zusammenrücken und und noch mehr vernetzen sollten. Ich habe dazu mal den Bibelvers von Glauben, Hoffnung und Liebe ausgedeutet, denn dort geht es ja um den Vorrang der Liebe vor Glaube und Hoffnung:

    „Ich bemühe mich um ein großes Vertrauen in die Wirklichkeit und Wahrheit Gottes. Ich hoffe daher dass mit mir, uns und der Welt alles gut wird. Aber weil dies so ist, muss über aller rechten Lehre und großem Glauben die Liebe stehen, weil Gott Liebe ist“!

    Als Christinnen und Christen sollten wir – bildlich formuliert – mehr Kerzen und Lichter anzünden sowie mehr Fußwaschung betreiben“! Das altertümliche Wort „Demut“ könnte auch die Bedeutung haben, dass der größtmögliche Gau für mich eintritt, weil ich ich einer wichtigen Frage völlig falsch lag. Es geht nicht darum wer recht hat, sondern was Gott von uns möchte: Eine persönliche Beziehung.

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