Bibel
Foto: Herrmann Stamm / unsplash
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Was ist eigentlich eine gute Bibelübersetzung? Kommt es eher auf eine buchstabengetreue (Elberfelder) oder eine sinngemäße, verständlichere Übertragung an, wie zum Beispiel in der Guten Nachricht?

Manfred Schütz wirft für die Zeitschrift „Evangelische Aspekte“ einen Blick auf verschiedene Bibelübersetzungen und veranschaulicht anhand von Übersetzungsbeispielen die unterschiedlichen Zielgruppen und möglichen Einsatzzwecke der zahlreichen Bibelausgaben. Dabei kommt auch Martin Luther nicht zu kurz.

Link: „Dem Volk aufs Maul schauen“: Was macht eine gute Bibelübersetzung aus? 

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  1. Dazu ein Zeugnis:

    Bis zu meinem 40. Lebensjahr hielt ich mich für einen Christen.
    Jahre zuvor und besonders in dem Jahr meiner Errettung und Neuwerdung (neue Schöpfung), wurde ich in meinem Herzen klar von GOTT aufgefordert, die Bibel zu lesen.

    Ich antwortet sinngemäß: „Lieber GOTT, ich habe schon so viele Versuche unternommen in Deinem Buch zu lesen, aber ich verstehe das Geschriebene nicht.“ (Anmerkung: Luther Bibel 1950)
    Obwohl ich von Jugend an eine tiefe Ehrfurcht vor der Bibel hatte und wusste, dass sie von GOTT war, wollte ich nicht den erneuten Versuch starten im Buch GOTTES zu lesen.

    Von Sünde brauchte mich niemand zu überführen; ich wusste um meine Sünden und meine Schuld.
    Es folgten zwei Jahren durchlebter, fast unerträglicher Gewissensnöte und ständiger Anklagen in meinem Herzen, Tags und Nachts.
    Aufrichtig bekannte ich GOTT jeden Tag aufs Neue meine Sündenregister und versuchte, nicht mehr zu sündigen. Ich bekam eine panische Angst vor der Hölle und erlebte im Kampf gegen meine Sünden Niederlage auf Niederlage.
    Als ich aufgab und nur noch göttliche Strafe vor Augen hatte, wurde ich durch eine Stimme in meinem Herzen aufgefordert, mir selbst Ruhe zu verschaffen, mich umzubringen.
    Kurz vor Ausführung dieser Anweisung erkannte ich wieder GOTTES Stimme, die mich von diesem Vorhaben abhielt.
    Es passierten noch viele unfassbare Dinge bis ich die Bibel nahm und darin las – jetzt wollte ich es endlich wissen!
    Fast drei Monate verstrichen und ich verstand das Gelesene nicht – so hörte ich damit auf und las ein okkultes Buch, das mir geschenkt wurde; aber auch das verstand ich nicht.
    Völlig verzweifelt und total erschöpft brach ich eines Tages bewusstlos zusammen, kam ins Krankenhaus mit lebensbedrohlichem Fieber. Keiner der Ärzte konnte helfen, ratlos gaben sie mich auf.
    Nach drei Tagen im Fieberwahn war dieser Spuk verschwunden und ich wurde entlassen.
    In einer Christusgemeinde, die mir bekannt war, wurde für meine Errettung gebetet – davon erfuhr ich später.
    Kurze Zeit, nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus, bekam ich einen innerlichen Schubs in der Bibel zu lesen – eine Stimme hörte ich nicht.
    Ich nahm das Buch GOTTES in die Hand und schlug es ratlos auf d. h. ich wusste nicht, was ich lesen sollte. Meine unzähligen Fragezeichen blieben vor GOTT nicht verborgen und ich wurde zum Römerbrief, Kapitel 3, geführt.
    Als ich die Verse 21 – 28 las, offenbarte mir GOTT die Herrlichkeit Seines Evangeliums, JESUS
    CHRISTUS, in mein Herz hinein.
    Ich legte die Bibel zur Seite, rannte in unaussprechlicher Freude herum und rief ständig:
    „Endlich habe ich das Evangelium erkannt…“

    Nun sind es gut ca. 37 Jahre her und ich kann bezeugen, dass das WORT GOTTES, die heiligen Schriften, besonders Sein Evangelium, „verdeckt“/“verhüllt“ ist (sind), nicht abhängig von menschlicher Beurteilung einer Bibelausgabe, sondern vom Wahrheitsgehalt des HEILIGEN GEISTES, des „Geistes der Wahrheit“ und so, „gotthaucht“, dem Lesenden offenbart wird.
    Alles allein durch GOTTES Gnade in CHRISTUS JESUS, unserem HERRN !

    EBF/KNT: Gal. 1, 15-16/2. Kor. 4, 1-6/Röm. 9, 15-18/Joh. 16, 13-15/2. Tim 3, 16/Spr. 30, 6

    KaRo

    • Es stimmt, dass Gottes Geist auch mit nicht optimalen Bibelübersetzungen sein Ziel erreichen kann. Ihr Zeugnis ist ein Beispiel dafür.

      Aber schlechte Bibelübersetzungen können auch Unheil anrichten. Man denke nur an das „zwinge sie einzutreten“ (Lk 14,23 Vulgata), das als biblische Rechtfertigung für Zwangsbekehrung und Ketzerverfolgung gedient hat. Leider ist Luthers Wortlaut („nötige sie hereinzukommen“) inzwischen auch nicht besser: Dass mit „nötigen“ eine zwar nachdrückliche, aber freundliche Einladung gemeint war, dürfte den meisten modernen Lesern unbekannt sein.

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