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Christinnen unterschiedlicher Konfessionen in mehr als 170 Ländern feiern am Freitag den Weltgebetstag der Frauen.

 Traditionell steht dabei ein Land im Mittelpunkt. In diesem Jahr ist es Chile. Christinnen aus dem südamerikanischen Land haben Lieder und Gebete ausgewählt und ihre Liturgie unter das biblische Motto gestellt: «Wie viele Brote habt ihr?» (Markus, Kapitel 6, 30-44).

 In Deutschland beteiligen sich jedes Jahr bis zu einer Million Frauen und Männer am Weltgebetstag, der jeweils am ersten Freitag im März stattfindet. Die Kollekte, die sich jedes Jahr auf bis zu drei Millionen Euro beläuft, kommt Frauenprojekten in Entwicklungsländern und Osteuropa zugute.

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 Die evangelischen Hilfswerke «Brot für die Welt» und Diakonie Katastrophenhilfe erklärten, sie unterstützen den von Chileninnen formulierten Aufruf zum solidarischen Teilen. Dies sei gerade in einem Land wichtig, das von extremen sozialen und ökonomischen Gegensätzen geprägt ist. In Chile gehörten Frauen zu den benachteiligten Gruppen, die stark unter Diskriminierung leiden.

 Die Idee zu der inzwischen weltgrößten ökumenischen Basisbewegung von Frauen stammt aus den USA, wo sich Christinnen 1887 erstmals zu einem Weltgebetstag versammelten. 1927 wurde der erste internationale Gebetstag gefeiert. Deutsche Christinnen beteiligen sich seit 1949.

Internet: weltgebetstag.de

(Quelle: epd)