Kinderehe in Indien
Ein indisches Mädchen, aufgenommen bei seiner Hochzeit (picture alliance / Divyakant Solanki/EPA/dpa / Divyakant Solank)
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Die Zahl der Kinderehen hat infolge der Covid-19-Pandemie weltweit zugenommen. Darauf weist das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltfrauentags hin. Viele Eltern – vor allem in Afrika und Südasien -, die als Folge von Corona keine Arbeit mehr hätten, verheirateten ihre Töchter in der Hoffnung, dass sich der meist deutlich ältere Ehemann um sie kümmert.

Bereits vor der Pandemie sei weltweit jedes fünfte Mädchen vor seinem 18. Geburtstag verheiratet worden. In Afrika und Südasien ist jedes dritte Mädchen betroffen. In Teilen Afghanistans würden über die Hälfte aller Mädchen vor ihrem 14. Geburtstag verheiratet, heißt es.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Eine offene Wunde;
    Wie soviele. Und das Ansteigen ist das besonders Besorgniserregende daran.

    JESUS CHRISTUS ist die Antwort darauf, wenn wir uns dazu aktiv gebrauchen lassen:
    “DENN DER MENSCHENSOHN IST GEKOMMEN, ZU SUCHEN UND SELIG ZU MACHEN, WAS VERLOREN IST.”
    Lukas 19,10

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