Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm erhält Morddrohungen, weil er sich für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer engagiert. Pastorin Sabine Ulrich ist fassunglos: „Ist es nicht mehr möglich, [ohne Drohungen] unterschiedliche Meinungen und Standpunkte zu vertreten?“, fragt sie in ihrem Blog.

Sie selbst hat angesichts einer eskalierenden Beschimpfungskultur diesen Vorsatz für das neue Jahr gefasst: Das, was sie schreibt und sagt, will sie daraufhin prüfen, ob es den Worten Jesu standhält. Gerade Christen sollten einen Unterschied machen, schreibt sie.

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1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Ja, die Diskussionskultur, insbesondere im Internet, ist ziemlich herunter gekommen.

    Aber für mich ist es dennoch ein sehr großer Unterschied, ob ich jemand einen Idioten nenne oder ihm (und oft seiner Famlilie gleich mit) mit Mord drohe.

    Man denke nur mal, was das beim Gegenüber auslöst. Eine Beleidigung ärgert vielleicht, aber eine Morddrohung kann das Leben der gesamten Familie -vielleicht sogar dauerhaft- negativ beeinflussen.

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