Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm erhält Morddrohungen, weil er sich für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer engagiert. Pastorin Sabine Ulrich ist fassunglos: „Ist es nicht mehr möglich, [ohne Drohungen] unterschiedliche Meinungen und Standpunkte zu vertreten?“, fragt sie in ihrem Blog.

Sie selbst hat angesichts einer eskalierenden Beschimpfungskultur diesen Vorsatz für das neue Jahr gefasst: Das, was sie schreibt und sagt, will sie daraufhin prüfen, ob es den Worten Jesu standhält. Gerade Christen sollten einen Unterschied machen, schreibt sie.

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5 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ja, die Diskussionskultur, insbesondere im Internet, ist ziemlich herunter gekommen.

    Aber für mich ist es dennoch ein sehr großer Unterschied, ob ich jemand einen Idioten nenne oder ihm (und oft seiner Famlilie gleich mit) mit Mord drohe.

    Man denke nur mal, was das beim Gegenüber auslöst. Eine Beleidigung ärgert vielleicht, aber eine Morddrohung kann das Leben der gesamten Familie -vielleicht sogar dauerhaft- negativ beeinflussen.

  2. Das Problem ist, dass kirchliche Vertreter permanent mit Linksideologen zusammentun und gemeinsam Meinungsfreiheit mit Füßen treten, sofern diese von rechter Seite kommt. Wenn die liebe Frau Pastorin für friedliche Kommunikation stehen will, dann soll sie diesen friedlichen Kontakt auch mit heimatverbundenen Menschen suchen oder Vertretern bestimmter alternativer Parteien.

    • Jeder Mensch, der Morddrohungen bekommt, verdient uneingeschränkte Solidarität – und keine Relativierungen und Mäkeleien. Schäm dich, Bernd!
      Und ja, ich bin in deinen Augen sicher „Linksideologe“.
      Und nein, ich schränke deine Meinung hier nicht ein, ich finde sie nur abstoßend. Und das ist mein gutes Recht.

        • Und damit sind wir beim Punkt. Zu den Jüngern Jesu gehörten Ex-Terroristen und Kollaborateure. Sie alle schauten auf eine Botschaft: lasst Euch versöhnen mit Gott. Das hatte dann ziemliche Konsequenzen – in alle Richtungen. Wir ziehen heute Gräben mit unserer selbstgerechten Moral jeder Couleur und das im Namen Gottes.

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