In der demokratischen Partei im US-Kongress wird zurzeit darüber gestritten, ab wann bei Kritik an Israel die Schwelle zum Antisemitismus überschritten ist. Dies berichtet domradio.de. Ausgangspunkt war eine Äußerung der ersten muslimischen Kongress-Abgeordneten, Ilhan Omar. Sie hatte Mitgliedern ihrer Partei vorgeworfen, „einem fremden Land [Israel] die Treue geschworen zu haben“. Empörte Reaktionen blieben nicht aus, sogar eine Resolution gegen Antisemitismus wurde gefordert, heißt es. Daraufhin fragten Parteilinke kritisch, warum man hier mehr Dringlichkeit zeige als bei rassistischen Äußerungen des Präsidenten und der Republikaner über Latinos und Muslime. Abgeschlossen ist das Thema jedenfalls noch nicht.

Link: Wieviel Kritik an Israel ist erlaubt

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Meine Zuneigung zu Israel war nicht gespeist vom deutschen Mord und Totschlag. War nicht als „Wiedergutmachung“ gedacht. Sie galt vor allem einem Volk, das mir ungemein klug und feinsinnig, ungemein versessen nach Erkenntnis schien, ja, das sich nie schonte mit Selbstkritik. Heute muss ich um dieses Gefühl kämpfen. Israel unterlässt keinen Versuch, seine Freunde in die Flucht zu schlagen.

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