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Die Anschuldigungen gegen Bill Hybels haben auch den Vorstand von Willow Creek Schweiz erschüttert. Man wolle nun „umso mehr in die Förderung von integren und emotional reifen Leiterinnen und Leiter“ investieren“, heißt es in einer Pressemitteilung.
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Willow Creek und das daraus entstandene globale Leadership-Netzwerk seien mehr „als eine einzelne Person“, so der Präsident Iwan Schulthess. Dies zeige sich auch im Blick auf die geplante Tageskonferenz „Mut zum Risiko“ vom 2. Februar 2019 in Winterthur. „Jetzt erst recht“, betont Stefan Gerber, Geschäftsführer von Willow Creek Schweiz. „Die Alternative zu fehlbarer Leitung ist nicht keine Leitung, sondern reife Leitung.“

Im Blick auf die Situation in Chicago sagte Schulthess: „Wir sind tief traurig und auch enttäuscht. Derzeit scheint es so, dass Hybels seinen eigenen hohen Ansprüchen nicht immer gerecht wurde.“ Es gelte aber auch zu bedenken, dass viele der Vorwürfe bisher weder bestätigt noch wiederlegt werden konnten.