Württemberg erlaubt Singen im Gottesdienst

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Eine Frau singt im Gottesdienst.
Symbolbild: Getty Images / iStock / Getty Images Plus / PixelCatchers

Die Württemberger Landeskirche lockert ihre Auflagen: So dürfen Gemeinden ab Sonntag singen und Kindergottesdienst feiern. Andere Maßnahmen bleiben jedoch bestehen.

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Bei der Evangelischen Kirche in Württemberg dürfen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ab Sonntag, 5. Juli, wieder singen. In Tauf- und Traugottesdiensten ist das bereits ab Samstag erlaubt. Das teilt die Württemberger Landeskirche auf ihrer Webseite mit. Obligatorisch ist hingegen noch der Mund-Nasen-Schutz. Auch das Abstandsgebot von mindestens zwei Metern gilt noch.

Des Weiteren sind auch Kindergottesdienste ab Sonntag unter Hygieneauflagen wieder erlaubt. Nicht zuletzt dürfen Pfarrerinnen und Pfarrer die Empore nutzen. Diese hatten die Verantwortlichen vorerst gesperrt, um Corona-Infektionen durch herabfallende Tröpfchen zu verhindern.

Abendmahl weiterhin tabu

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Keine Änderungen gibt es den Angaben nach beim Abendmahl. Hier sei das Risiko einer Übertragung des Virus zu groß, heißt es auf der Seite. Allerdings denkt die Kirche zusammen mit der Evangelischen Landeskirche in Baden über eine Lösung mit Einzelkelchen nach, bei der auch das Brot von den Besucherinnen und Besuchern einzeln entgegengenommen würde.

Im April hatte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) empfohlen, auf Gesang vorerst zu verzichten, um die Gefahr einzudämmen, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Tatsächlich gibt es die Vermutung, dass Gottesdienste, bei denen nicht auf Gesang verzichtet wurde, als Infektionsherde dienten, so beispielsweise bei einem Fall in einer freien Baptistengemeinde in Frankfurt. (epd, nate)

Zum vorübergehenden Gesangsverbot hat Jesus.de einen Kommentar veröffentlicht.

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