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„Mutig in die Zukunft“: Allianzgebetswoche setzt auf Einheit statt Spaltung

Die Evangelische Allianz ruft Christinnen und Christen dazu auf, Gräben zu überwinden und gemeinsam zu beten. Die Gebetswoche im Januar steht unter dem Motto „Ein Herz. Ein Wort. Eine Mission“.

Unter dem Motto „Mutig in die Zukunft – Ein Herz. Ein Wort. Eine Mission.“ ruft die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) Christinnen und Christen aller Denominationen dazu auf, vom 10. bis 17. Januar 2027 zum Gebet zusammenzukommen. Gemeinsam solle ein Zeichen für Zusammenhalt, Hoffnung und missionarische Verantwortung gesetzt werden.

Nach Angaben der EAD beteiligen sich rund 900 örtliche Allianzen an der Gebetswoche. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen angesichts von Zukunftsängsten, gesellschaftlichen Spannungen und wachsendem Misstrauen beschäftigen. Die Teilnehmenden sollen für Gemeinden, die Gesellschaft, Regierende und Menschen in Not beten.

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Der Eröffnungstag am 10. Januar trägt den Titel „Mutig in die Zukunft – Jesus im Blick“. Die Veranstalter stellen dabei den Blick auf Jesus Christus sowie Sorgen und Hoffnungen der Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Am Abschlusstag geht es um „Mutig in die Zukunft – In der Kraft des Heiligen Geistes“.

„Ein Herz. Ein Wort. Eine Mission.“

Inhaltlich gliedert sich die Woche in die drei Schwerpunkte „Ein Herz“, „Ein Wort“ und „Eine Mission“. Unter „Ein Herz“ geht es um die Einheit von Christen und gemeinsames Gebet trotz unterschiedlicher theologischer Prägungen und Gottesdienstformen. Die EAD verbindet damit auch die Aufforderung, Unterschiede auszuhalten, einander zuzuhören und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Der Schwerpunkt „Ein Wort“ richtet den Blick auf die Bibel und die Frage, wie christliche Überzeugungen in gesellschaftliche Gespräche eingebracht werden können. Ein weiterer Termin widmet sich der „Versöhnung mit Gott“. Die EAD betont in diesem Zusammenhang, dass Schuld benannt, Verantwortung übernommen und Betroffene geschützt werden müssten. Vergebung dürfe nicht erzwungen und Versöhnung nicht als schneller Schlussstrich verstanden werden.

Den Glauben weitergeben

Unter „Eine Mission“ fasst die EAD den Auftrag zusammen, den christlichen Glauben weiterzugeben und praktische Nächstenliebe zu üben. Dazu zählt nach Darstellung der Organisation auch der Einsatz für das Gemeinwohl.

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„Die Allianzgebetswoche setzt nicht naiv auf vermeintlich einfache Patentantworten“, erklärte Reinhardt Schink, Vorstand der EAD. Sie lade dazu ein, gemeinsam auf Jesus Christus zu schauen und daraus Kraft für verantwortliches Handeln zu gewinnen.

Zum Abschluss ist erneut eine Staffelstabübergabe an die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) vorgesehen. Sie soll symbolisch für die Verbindung von Christen verschiedener Traditionen im Gebet und im christlichen Zeugnis stehen.

Materialien wie Tagestexte, Präsentationen und Grafiken stehen auf der Website der Allianzgebetswoche zur Verfügung. Eine Übersicht der teilnehmenden Orte und Ansprechpartner bietet die EAD ebenfalls online an. Das Magazin „EiNS“ zur Allianzgebetswoche 2027 soll ab Anfang November erhältlich sein.

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Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) mit Sitz in Bad Blankenburg ist ein Netzwerk von Christinnen und Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften. Vorstand ist Dr. Reinhardt Schink. Zum Netzwerk der EAD gehören nach eigenen Angaben rund 900 örtliche Allianzkreise. Arbeitsfelder sind diakonische, pädagogische, publizistische und missionarische Aktivitäten in ca. 380 Einrichtungen in Deutschland. Die EAD gehört zur weltweiten Evangelischen Allianz.

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